Blackrock ist der Elektroholocaust aka Tapetenwechsel #2/2012

“Blackrock ist voll, Blackrock ist gut, wenn man in Blackrock einloggt wird man noch von unnützem Spam erschlagen, allerdings erst einige Minuten später wegen lag, also ein richtiges Erlebnis.” Außerdem ist auf Blackrock ganztägig Einlogholocaust, Questholocaust, Raidholocaust. Leider gibt es für die erfolgreiche Meisterung der Warteschlange bei Loginversuch nach 19 Uhr kein Achievement. Eigentlich wäre das angebracht, denn nur wenige deutsche Bundesbürger werden überhaupt so alt wie ein Loginversuch gegen Abend hier dauert. Für uns ist das leider wirklich der Untergang, da wir tatsächlich Leute in der Gilde haben, die “arbeiten” müssen. Nicht ingame. Was für den geneigten Profiraider von morgen kein Problem darstellt ist für uns das Todesurteil, denn wenn jemand zu einer so unchristlichen Uhrzeit wie 18:00 Feierabend hat, geht vor 22 Uhr eher kein Raid mehr (Selbst bei Login um 22:00 hat man noch mindestens eine vierstellige Warteschlange vor sich). Bei verbürgtem Raidende um 23 Uhr cleart man somit den Trash und genehmigt sich dann eine warme Milch mit Honig vor dem Zubettgehen. In unserer ersten tollen Raid-ID haben wir daher heute am schönen Sonntag ein wenig umhergespielt und mussten leider aufgrund diverser Alters- und Ermüdungserscheinungen Schluss machen, obwohl wir nur 4/6 Bosse in den Mogu’shan Vaults gelegt hatten. All diese Bosse wurden auf jeden Fall mit dem KLÄN-Siegel für besonders spaßig und innovativ ausgezeichnet. Leider schaffen wir so mangels Raidfähigkeit in den beiden noch verbleibenden Tagen dieser ID Elegon und Will of the Emperor nicht mehr und müssen das nächste ID auf einem anderen Realm nachholen, im Klartext auf Anetheron wo wir mittels diesmal immerhin kostenlosem Transfer demnächst unsere Zelte aufschlagen wollen. Hoffentlich bietet dieser Realm einen gesunden Kompromiss zwischen tot wie die Dinosaurier (Terrordar) und voll wie eine Kompanie Russen (Blackrock) und wir können demnächst wieder halbwegs vernünftig spielen.

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Oktober 7, 2012 in Allgemeines

Tapetenwechsel

Die Geschichte des KLÄN ist lang und voller Missverständnisse. Das größte jener Missverständnisse war vermutlich die Gründung des KLÄN selbst und damit einhergehend die Großversammlung der unfähigsten und itemgeilsten Spieler aus dem deutschsprachigen Raum. In Sachen Zusammenhalt und Umgang miteinander orientierte sich dieser Haufen zumeist an den großen Vorreitern moderner Gemeinschaftsetiquette – der Bundy Familie nämlich. Allein das Lohnniveau der Bundies konnten wir meist problemlos sprengen, auch wenn es natürlich stets einige Mäuler gab, die gar nicht genug gestopft werden konnten. Obendrein hieße unser Betriebsrat – so wir ihn denn gründen würden – wohl NO MA’AM; selbst Peggy “Naaika” Bundy ist damit einverstanden.

Dennoch sollte jedem Bundy-Fan klar sein, dass man ansonsten kaum tot überm Haus oder Dodge der Bundys hängen wollte. In unserm speziellen Falle ist Terrordar im weitesten Sinne ein Haus; ein Haus, an das wir uns so sehr gebunden fühlen wie Eintagsfliegen an Rentenversicherungen. Leider ist Terrordars Geschichte auch eine lange Geschichte voller Missverständnisse, darunter wie bereits angesprochen unser Transfer dahin, monatelange Lag-Orgien zu Classic-Zeiten und – um das Palaver abzukürzen – das Missverständnis seitens Blizzard, diesen unnützen Server noch weiter an der Beatmungsmaschine zu halten. Strohballen, die durch die Wüste rollen, lachen noch über die Trostlosigkeit Terrordars. Zu Zeiten von WotLK ging das noch; der KLÄN spielte auf niedrigsten dreistelligen World Rankings und somit skurrillerweise besser als der menschliche Verstand es hätte erwarten können, einige Trottel die 1 und 1 nicht zusammenzählen konnten lockte das tatsächlich an. Am Ende hatten wir immer so eine halb desolate Truppe die zwar trotzdem noch damit kämpfen musste, die Raids voll zu bekommen um möglichst viel leichten Loot abzugreifen und möglichst wenig Anstrengung damit zu verbringen, Undisputed und dem ganzen menschgewordenen Abschaum, den diese wiederum auf den Server schleppten, den Realm-First Lich King abzunehmen – aber das klappte ja trotzdem. Anschließend wurde WoW, der elba-freie Proto-KLÄN 2.0, der KLÄN-freie Mathi-KLÄN 3.0, NATO-Bezeichnung “Rauben und Brandschatzen”, und im Umkehrschluss Terrordar immer noch beschissener und mittlerweile geht hier salopp gesagt weniger als auf einem Gruppentreffen Beinamputierter.

Grundsätzlich ist Terrordar also in etwa so wert als Heimat herzuhalten wie die lokale Kläranlage. Wer ohne Schutzanzug reinspringt, wird von den giftigen Dämpfen übermannt und kommt kaum wieder lebend heraus; wer ernsthaft meint, er fände es da schön, ist einfach scheiße. Wer neue Spieler sucht muss in heutigen Zeiten selbst die Filteranlage bedienen und den Klump am Boden aufbereiten. Wer in Nordkorea mit Disneyland wirbt, kriegt halt trotzdem kaum Besucher.

Kurz und gut: Wir ziehen am 12.08.2012 nach Blackrock. Blackrock ist voll, Blackrock ist gut, wenn man in Blackrock einloggt wird man noch von unnützem Spam erschlagen, allerdings erst einige Minuten später wegen lag, also ein richtiges Erlebnis. Außerdem hoffen wir auf ein paar Leute, die dort rumhängen, 3 mal die Woche 10er raiden wollen und möglichst nicht ihre Raidphilosophie darauf ergründen, “immer gepottet zu sein” und sich “immer guides zu allen encountern durchzulesen”. Wer ernsthaft anfügen muss, dass er sich in diesem Spiel selbst bufft als ob es die größte Erfindung seit geschnitten Brot wäre und als ob man dafür gleich den Nobelpreis für Physiologie verdient hätte und außerdem noch zum Nasepopeln eine Anleitung braucht, der findet ganz sicherlich beim Sonderraidkommando Castrop-Rauxel eher einen Platz als bei uns.
Wer dagegen

  • von sich selbst behaupten kann, ein vernünftiger Kerl zu sein oder aber
  • zumindest eine überzeugende schauspielerische Leistung abliefert um uns im Glauben zu lassen, ein vernünftiger Kerl zu sein
  • WoW mit entsprechendem Ehrgeiz spielt und sich nicht beruflich oder per Berufung an WoW gebunden fühlt
  • sich nicht noch auf der Suche nach der einzig wahren Klasse und Spec (Protip: It’s all the same shit) in diesem Spiel befindet als gäbe es einen Heiligen Gral, welcher allein für diese absurde Vorstellung von “Spaß” sorgen könnte während alles andere nur zu Unglücklichsein, Depression und Hodenschrumpfen führt
  • seine Kauleisten gleichermaßen auseinanderpressen kann um damit zu essen und sich zu artikulieren, möglichst nicht gleichzeitig

ist für uns vielleicht bereits eine Bereicherung. Wir raiden mit MoP zu zehnt an 3 noch nicht näher benannten Tagen der Woche von jeweils 19 bis 23 Uhr, wir überziehen nicht, wir scheißen auf political correctness aber nicht auf ein erträgliches Klima und da wir uns grundsätzlich selbst mehr hassen als die Raidinstanzen die Blizzard uns vorsetzt streichen wir uns auch keine Nerftermine rot im Kalender an, vor denen wir unseren Urlaub legen um dem größten Stress zu entgehen, sondern absolvieren den Spaß am liebsten direkt. Grundsätzlich suchen wir noch ein paar Leute für WoW-Gruppentherapie und Ringelpietz mit Anfassen, gerne Mages, Eulen und vielleicht auch ganz was anderes.

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August 10, 2012 in Allgemeines, Recruitment

Wochenlanger Wahnsinn

Nachdem Deathwings Rückgrat uns schon vor einiger Zeit klein beigeben musste, war das vermeintlich Schwerste in Dragon Soul praktisch geschafft und die Instanz damit so gut wie clear. Leider häufen sich hier Phrasen wie “vermeintlich Schwerste”, “praktisch geschafft” und “so gut wie clear”. So gut wie clear war nach unserem ersten Rückgratkill dann hauptsächlich unser Raidkalender und auch unser Mitgliedervorrat. Manchmal ist ein Tank nur ein Tank und Deathwing nur Deathwing, aber manchmal ist ein Tank ein Klaviervirtuose und Deathwing ist Chopins revolutionäre Etude Op 10 No 12. Der kleinste gemeinsame Nenner von nie Lust und nie Zeit und immer Lust aber noch weniger Zeit ist im Zweifelsfalle dann leider auch buhuhu, wieder nur ein Raidtag. Wenn an diesem einen Tag dann auch noch verspätet angefangen werden muss, zwischendurch die Elektronik diverser KLÄN-Mitglieder explodiert um den Raidabend vorzeitig zu beenden und Trys, in denen man tatsächlich schon so gut wie einen Kill in der Tasche hatte in Vergessenheit geraten, hilft eigentlich nur das gegenseitige Beteuern nächste Woche 100pro, Indianerehrenwort, und auf das Grab meiner noch lebenden Mutter geschworen auf jeden Fall mindestens wieder grandiose 1,5 Raidtage raiden zu können.
Das ging dann ungefähr einen Monat lang so. Dass der finale Encounter der Instanz nicht von überrangendem Schwierigkeitsgrad war, war uns zwar auch selbst bewusst, aber selbst wenn Deathwing von ulkigen Grimassen und bösen Fratzen besiegt werden könnte, müsste man erstmal die Zeit finden, um sich vor ihn zu stellen. Auch diese Woche schien das wieder schwer möglich; verspäteter Anfang, Kelios am Rechner seines Bruders, wegen Geburtstagen und den Bayern fiel der Mittwoch flach und wegen Urlaubern eine komplette Woche ab kommendem Samstag. Da schrumpft die Raidwoche wieder auf potentiell satte 3 Stunden zusammen. Erfreulicherweise reichte sogar noch weniger, um den von nunmehr 15% Altersschwäche befallenen Trash bis Madness zu überwinden und anschließend nach einer handvoll Trys bereits einen Kill vor sich zu haben. Wenn man nach etlichen IDs doch langsam aber sicher entsprechendes Gear sein eigen nennt, den Encounter auch halbwegs kennt (ohne ihn ansatzweise zu verstehen) und auch noch von Blizzards monatlich steigender Idiotenbeihilfe befeuert wird, kann man auch kaum noch anders als die Instanz endlich zu clearen. Sicherlich hätten wir den Spaß schon vor Wooooochen schaffen können oder zumindest sollen, nur müsste man dazu halt auch tatsächlich raiden. Wenn der liebe Gott vor den Erfolg den Schweiß setzt, setzen wir uns erstmal gemütlich auf den nächstbesten Sonnenstuhl.

Man beachte Claus’ tolle Schuhe, die er extra für den Kill noch transmogrifizieren musste. Ein Augenschmaus.

In jedem Falle ist das Addon damit “geschafft”. Dadurch, dass der absolute Großteil von uns erst mit Dragon Soul Release wieder anfing, bestünde natürlich noch eine ganze Menge Nachholbedarf in so ziemlich jeder Raidinstanz, die Cataclysm zu bieten hat. Dagegen sprechen allerdings alte Kriegsverletzungen, die überraschend wieder zu schmerzen beginnen, sobald man dies erwähnt und die üblichen Ausreden, die man über viele Jahre hinweg perfektionieren musste. “Blackwing Descent? Mein Hund hat die Tastatur gefressen! Firelands? Habe leider meinen Bildschirm in meiner anderen Wohnung vergessen!” In jedem Falle winden wir uns da wohl vorerst recht gekonnt drum herum und farmen all das schöne Gear, das wir im Prinzip gar nicht brauchen und das uns deswegen auch nie droppt. Immerhin brauchen wir nun kein schlechtes Gewissen mehr heucheln, weil wir wieder nur einen Tag raiden können.

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März 30, 2012 in Cataclysm, Dragon Soul, Raids

Wir suchen einen Tank

Und zwar dringend. Idealerweise hat unser künftiger Prügelknabe

  • ansprechendes Gear
  • ansprechende Tankerfahrung
  • eine halbwegs intakte Fähigkeit zur Selbsteinschätzung
  • nicht ständig das Gefühl, die Last des Raids und der Welt würden sich allein auf seinen Schultern breitmachen und ihn erdrücken
  • quasi absofort Zeit

Im Prinzip also ganz simpel.

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Februar 28, 2012 in Allgemeines

Aller schlechten Dinge sind 3

3 Dinge sind immer schlecht. Bei uns redet Tarios 3 Stunden am Stück über seine Liste der 3 unfreundlichsten Menschen im KLÄN, während der Rest tatsächlich versucht, einfach nur 3 Platten von Deathwings Rückgrat abzuhobeln. Das verschlingt zumal enorm mehr Trys als der Rest der vorhergehenden Bosse, die den geneigten Spieler mit dem von Cataclysm geprägten “Guck NPCs dabei zu, wie sie den Kampf für dich spielen” Schwierigkeitsgrad verwöhnen. Hier dagegen geht es voll zur Sache mit der doppelten Ladung an Schwachsinn und dazu passenden Ausreden:

  • während der Rolle von Deathwing geblasen werden: “Aber ich stand doch drin!”
  • weniger Damage auf die Tendons als die eigene Oma: “Es ist halt alles total RNG bei!
  • völlig überfordert von der Gesamtsituation: “EEEH EEEH TANK DU HALT!”

Abgesehen davon mussten wir natürlich gefühlte 100 Trys Taktikumstellungen durchführen. Zwischen “NICHTS ABWARTEN DAMAGEMASSAKER IMMER” und “OH MEIN GOTT GRIP IN 10 SEKUNDEN LASST UNS BITTE ABWARTEN WIR WERDEN ALLE STERBEN” ruderten wir Try um Try in andere Richtungen, meist jedoch nicht Richtung dritter Platte. Waren wir dann doch mal da, hatten wir meist Gesellschaft in Form von mindestens einem Battalion Blut. Während sich manch einer denkt, ein wenig mehr Übung und ein bisschen besser putzen wären des Rätsels Lösung, malt manch anderer direkt den Teufel an die Wand und prophezeit Endzeitstimmung und keinen Kill vor 35%. Komischerweise kamen wir ja aber doch immer öfter bis zur dritten Platte, mussten dann aber zwischendurch einfach mal ungefähr 10 Tage lang pausieren. Zu wenig aktive Spieler, zu viele aktiv Hirngeschädigte. Trotzdem konnten wir uns dann irgendwie noch vor Mittwoch und dem nächsten größeren Buff aufraffen und endlich den Kill einfahren.


Absofort nur noch Wahnsinn. Hier ist eh keiner normal. ‘HC’ passte nicht mehr aufs Bild.

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Februar 27, 2012 in Cataclysm, Dragon Soul, Raids

Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn der Darkstone lebt

Wenn selbst Gilden wie wir innerhalb weniger Tage satte 5 von 8 heroischen Bossen der letzten Raidinstanz legen können, sollte man bei Blizzard eigentlich stutzig werden. Im Prinzip müssten die kreativen Bossdesigner von ihren moralischen Verfehlungen aufgezehrt werden, wenn sie Deathwings erste Garde nicht einmal vor x-beliebigen ins Lätzchen sabbernden Krabbelgruppen schützen können. Glücklicherweise ist bei Ultraxion noch nicht aller Tage Abend und der richtige Spaß kann erst noch beginnen, z.B. beim Warmaster “Feuer, Feuer überall” Blackhorn. Zwar halten sich 66% unserer Mitglieder nach eigenen Angaben für Uri Geller bzw. seine Oma, allerdings führte die pure Gedankenkontrolle mittels LAN-Kabel bisher noch nicht zu den gewünschten Erfolgen, und die jeweiligen Zweiergrüppchen zum Abfangen der Barrages (im neuen KLÄN-Jargon “Buttbuddies”) schrumpften meist allzu schnell auf einen einzelnen dem Tode geweihten Buttbuddy zusammen. Selbst für oben genannte Kleinkinder erprobte Methoden wie Ansagen à la “Rein oder Nein” scheinen unsere üblichen Trottel dann noch zu überfordern. Im Zweifelsfalle starb mal wieder Darkstone, in WoW, weil Lanaa das schöne Parkett des Luftschiffes inspizierte und sich über die tolle Maserung des Holzes freute, vorm Rechner an Supertuberkolose oder sonst einer garstigen Krankheit die sogar übers Teamspeak noch infektiös ist. Die Drachen trauerten zu beiden Seiten zu dritt im Spalier. In letzter Konsequenz starb nicht Blackhorn, sondern das Luftschiff noch bevor er überhaupt landen wollte, und das war ja nur Phase 1.

Kam man doch mal wie durch ein Wunder bis zu dem Punkt, wo Blackhorn aus purem Mitgefühl und Nächstenliebe für uns einen Ausflug aufs Schiffsdeck tätigte, sah man oft nur noch eine Flammenhölle die den Firelands in nichts nachstand. Feuer, Voidzones, Schockwaves und sonstiger AoE verschmolzen zu einem Porträt impressionistischer Wirkungskraft und ließen uns dann wie die ersten Trottel nach wenigen Sekunden das Zeitliche segnen. Dabei müsste diese Phase dem KLÄN eigentlich liegen, sieht es doch fast ein wenig wie daheim aus: zuviel Müll auf dem Boden, als dass man noch irgendetwas finden könnte. Während Otto Normalverbraucher den ungeahnten Stauraum noch nicht für sich entdeckt hat, legt Markus-KLÄN Möglich dort alles ab, wofür er keine Verwendung mehr findet. In absolut jedem Falle war der bloße Wunschgedanke, überhaupt in der Lage zu sein, diese Phase mal zu sehen, für manch einen Grund genug, Erklärbär Elo mal wieder um eine Märchenstunde zu bitten, bei der er u.a. die Kernfusion, das Wetter in Alaska, die Lösung für den Haushalt Griechenlands und viele andere Dinge vermengt mit Infos zum Boss selbst erklärt. Am Ende weiß jedenfalls keiner mehr, wo er grade überhaupt ist und wie er heißt. Auch 5% auf alles (außer Tiernahrung!) helfen leider nicht weiter, wenn das Schiffsdeck in Flammen steht und man zwischen herumchargenden Gegnern, übergroßen Drachen und Blackhorn selbst irgendwann den Überblick verliert.

Glück auf, wenn der KLÄN sich dann auf alte Tugenden besinnen kann, die längst verloren schienen: Sachlich analysieren, Verbesserungsvorschläge überlegen, in der Gemeinschaft bereden und anschließend umsetzen. All diese Schritte überlassen wir wie immer anderen Gilden, von deren Erfahrungen wir zehren. Warum sollte man sich – zusammen mit Leuten, die man kaum ausstehen kann – auch selbst den Kopf zerbrechen? Wir sind nur für den Loot in der Instanz. Am Ende schafften wir es jedenfalls, ohne Feuer, Adds, ein zerstörtes Luftschiff oder drölf Tote Blackhorn zur Landung zu bewegen, womit der Kampf dann im Großen und Ganzen schon gewonnen war und im direkten Vergleich zu unseren ersten feurigen Einblicken in Phase 2 sogar weniger spektakulär ausfällt als gemeinsame Wartezeit auf die sich wie üblich verspätenden Raidmitglieder. Damit geht’s dann direkt weiter zu Deathwings Rückgrat, welches wir hoffentlich recht bald brechen werden. Von uns hat leider niemand selbst ein Rückgrat, weshalb wir nicht recht wissen, wie wir damit umzugehen haben.

P.S: Wir suchen noch einen Mage oder einen dedizierten Heilpriester/druiden!

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Februar 7, 2012 in Cataclysm, Dragon Soul, Raids