History

Wer wissen will, was vor dem KLÄN war, möge hier lesen!

Die von Nathrezim nach Terrordar transferierten Gaysus, Nedorvios, Schamhaarjim, Lolbastrofl, Belphega, Smo, Dracania, Sylaris, Masterchief, Manatoss-Manaloss und etwas später auch Ysicht sowie Tahal von Elite schließen sich mit zum Teil leicht veränderten Namen der Gilde Ascension an. Naaika, Bartameus und Taube landen bei Unified. Beide Gilden hassen sich etwa 10 mal mehr als auf Nathrezim die CoKG und Elite und liefern sich in Naxxramas praktisch ein Kopf an Kopf Rennen.

Die Integration in die Gilden funktioniert schnell und reibungslos. Eine Zeit erfolgreichen aber anstrengenden Raidens und ständigen Farmens beginnt. Trotz der Konkurrenzsituation reißt der Kontakt der Nathrezimler untereinander nie ab. Dank des geheimen Channels hat man eine gemeinsame Plattform für gildenübergreifende Lästereien und sonstige extrem lustigen Späße.

Nach kurzer Zeit bei Ascension geht Masterthief eine eheähnliche Gemeinschaft mit seinem Meerschwein ein, wird wahnsinnig und verschwindet samt Mats im Wert von mehr als 1k Gold, die ihm Kao eigentlich für alle Ex-Nathrezimler mitgegeben hat.

Innerhalb einiger Wochen gelingt es beiden Gilden Großwitwe Faerlina, Maexxna, Noth den Seuchenbringer, Instructor Razuvious, Patchwerk, Grobbulus und schließlich Gluth zu killen. Die Erfolgsserie wird erst durch Blizzard beendet, als für Spieler bestimmter Provider WoW auf Realmpool 3 auf einmal unspielbar wird. Raiden ist schlicht nicht mehr möglich und kurz nacheinander zerfallen Unified und Ascension wegen Transferierern und Aufhörern. Der Allianz-Gilde 24/7, die immerhin bei den 4 Horsemen stand, passiert das Gleiche.

Jim nimmt bis BC eine Auszeit. Nedorvios verkauft bedauerlicherweise seinen Account. Das gleiche tut leider auch Ominir, der von den anderen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt nach Terrordar gelockt wurde.

Kurzzeitig vereinen sich die Überreste beider Gilden nach der Beseitigung der Lags und raiden unter dem idiotischen Namen No Need ein paar Mal Naxx bis recht schnell Raids mangels Kriegern und Heilern ausfallen und die mangelnden Erfolgsaussichten und der mühsam unterdrückte Hass zwischen einigen Ex-Ascension und Unified membern dafür sorgt, dass auch diese Gilde zerfällt.

Angesichts dieses Idiotenspektakels bleibt den gestrandeten Ex-Nathrezimlern praktisch nichts anderes übrig als am 28.11.06 die Gilde zu gründen. Sehr schnell füllt sich auch auf Terrordar die neue Gilde mit den itemgeilsten und unfähigsten Spielern des Servers.

Der Name Klän hat seine Herkuft aus dem bekannten Nathrezim-Bonmot “… sonst fliegst du aus dem Klääääähhhhhnnnnn”. Andere brilliante Vorschläge wie “Lustige Freunde”, “Hallo Freunde” und Idiotenzerstörer” werden nicht umgesetzt.

Jeder Spieler in der Gilde hat mindestens acht Twinks und verpflichtet sich schriftlich mit diesen nicht spielen zu können.

Neben dem harten Kern der Nathrezim-im-Stich-Lasser finden sich nach und nach noch einige weitere Bodensatzkreaturen, die aus unerfindlichen Gründen unbedingt in der Gilde Mitglied sein möchten.

Bereits einen Tag nach Gildengründung bezwingt der Klän Drakkisath und kurz darauf wird der Raid mit unwichtigen Ballastspielern aufgefüllt und vernichtet nahezu ohne Mühe AQ20.

In den kommenden Tagen feiert die Gilde weitere unglaubliche Erfolge in den Fünfer-Instanzen sowie beim Absolvieren der bei den epicgeilen Boontwinks überaus beliebten Ony Prequest Reihe.

Englischboss Sylaris (“who do you want to skill”) merkt sich den Weg zur Schule und vergisst wegen Memory Overflow dafür die Existenz von WoW. GL!

06. Dezember 06

Praktisch aus dem Nichts taucht Silk wieder auf. Fragen nach seinem Verbleib und Sexualleben beantwortet er ausweichend. Zweifel an seiner Identität kommen auf, als er anscheinend nicht mehr in der Lage ist, allen im TS durch sein Geröchel den letzten Nerv zu rauben. Er erzählt eine dubiose Geschichte über eine Spermaallergie, die er jetzt im Griff hätte. Einige Tage später verschwinden alle Zweifel, als er wieder voll wiederhergestellt ist und vom TS Server gekickt werden muss.

Ende Dezember 06

Whineboss Kao und Zaruxx tauchen aus dem Swimmingpool auf und beginnen als Noobschamane und Boonjäger einen neuen Lebensabschnitt auf Terrordar. Auch Couto’s Abschaumtwink, der Druide Coutoo wird kurzerhand nach Terrordar transferiert und versucht in den kommenden Wochen sein Idol Damageboss zu imitieren indem er mehrere Items erleecht, die sein Vorbild auch besitzt.

Fionella will nie mehr mit uns raiden und braucht deswegen auch nimmer in der Gilde sein.

06.01.07

In völlig stressfreier Atmosphäre killt der KLÄN die 4 Drachen mit ca. 20 Spielern und Silk läuft zu Hochform auf mit dem Sprichwort “Besser überhizt als übersurodort”.

10.01.07

Scoutor vollziehen einen drastischen Image- und Stilwechsel und landen mit einem Helge Schneider artigen Song in den turkmenischen Top 30. In dem Song verarbeitet Frontman René seine traumatischen Erlebnisse in WoW:

“Ich steh in Og und plötzlich lädt jemand für Zul’gurub ein. Da bin ich dabei, ich bin der Zul’gurub mann! Ich geh nach Zul’gurub rein, drinnen steht jemand! Er sagt dingelding, er sagt ‘du bist mein nächstes opfer’, er sagt ‘rak rak rak’, er sei Mandorkir!…. dab dab daba die baby! oh oh oh….

Also kurz und knapp, falls ich da bin, bin ich immer parat, am Zul’gurub Aparatt!

In unserem Stranglethorn hängt ein Zul’gurub Knöddel, an einer Ecke, die nah am Arsch der Welt liegt. Da kommt der Coutoo angeflogen und zeigt uns sein Scheiss blaues Equip. Er krakelt laut vor der Instanz, er will looten, er will epics, das darf man nicht vergessen….

Da verfinstert sich plötzlich der Himmel und ein Mann mit einem langen Bart schaut aus einer Wolke und er hebt den Finger, den er hochgehoben hat! Sei nicht traurig kleiner Zul’gurub-Mann, dass du die Epics nicht mit nach Hause nehmen kannst. Und mit einer Stimme ganz aus Samt: “Ich bin nämlich vom dkp-Amt!”…

Hey Baby Baby, das Zulgurub war lecker in dem wir gerade waren, in meiner Fantasie! Ich lad dich ein nach Zul’gurub mitzukommen und dann schüttel dein Haaaaar für mich, oh Baby schüttel dein Hauuuuupthaar für mich! Es geht Zul’Gurub! Es geht Zul’gurub!…. “

Ganz nebenbei: Der mächtige Buck joined nach langem Überlegen den KLÄN bald gefolgt von seibruada Orcpriester Midir.

10. bis 16.Januar

So kurz vor BC ist die allgemeine Aktivität sehr gedämpft. Zwar können wir Emeriss killen, Taerar bleibt aber in Feralas unbehelligt stehen. Beim lustigen UBRS Run haben mehrere Teilnehmer Tränen in den Augen als Couto der Blitz in die Birne der Volkseule einschlägt.

Kurz zuvor hat er im Traum in der epischen Druiden-Sphinxgestalt zwei Ali-Krieger auf einmal umgenietet.

Belfega, dessen Goldhunger auch durch das Ausplündern von Bhaal nicht gestillt ist, ist weiterhin auf Chinesisch-Kurs im Düsterbruch und Silk levelt einen weiteren Roxxor Charakter, der die Allies, die Horde und sowieso alles bald genauso in Angst und Schrecken Versetzen wird, wie sein Hexer und sein Schattenpriester von denen bislang noch kein Mensch etwas gehört hat.

Reeva transferiert nach Terrordar.

Im Realmforum tobt in bester Thairne-Manie die Ascension/Unified Vendetta.

17.01. Endlich BC

Wie die Bekloppten beginnen die Spieler des Kläns zu leveln. Mathanos erreicht schon am 22. als erster Level 70, gefolgt von Alustiel und Elbastron. Logischerweise beginnt man sich nun mit den 70er Instanzen zu beschäftigen, bei der tausendsten Fraktion Ruf zu farmen, Zugangs- und Schlüsselquests zu absolvieren oder einfach alle Gebiete durchzuquesten, um genug Gold für das Epicmount zu bekommen wenn man nicht Ebay-Kunde ist.

Die Level Aktivitäten von Alustriel werden massiv durch Devilzwerg behindert. Devilzwerg, der mehrfach von Silk und Ysicht gegankt wurde, treibt sich ungünstigerweise mit seinen Kumpanen in den Gebieten herum, in denen auch Alustiel levelt und nimmt ihn in Sippenhaft. Alleine die Erwähnung des völlig absurden Namens Devilzwerg führt zu Lachsalven im TS.

Mathanos nervt alle Mitspieler durch seine unerträgliche Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft. Erst als er auf Pala umsteigt, entwickelt er die für einen KLÄN Spieler notwendige Bösartigkeit.

Buck, Sodril, Midir, Enan und Asmodis clearen alle 5er in einer mehr als ungewöhnlichen Gruppenzusammenstellung.

Günther Netzer bewirbt sich als Gildenleader. Er erhält eine Stimme eines nicht wahlberechtigten Mitglieds.

Silk gelingt es als erstem bei einer Fraktion ehrfürchtig zu werden. Unglücklicherweise handelt es sich um die sagenumwobenen Sporegar deren Rüstmeister nahezu ausschließlich völlig nutzlose Dinge im Angebot hat. Große Hoffnungen ruhen auf dem Anti-Aggro Trank, doch bis auf Silk selbst gibt es praktisch niemanden, der den wirklich nötig hat.

Am 29.01. geht am frühen Nachmittag Karazhan-Gruppe 1 an den Start. Die plötzliche Zweiteilung in Karazhan und Nicht-Karazhan lässt die bislang sehr gute Stimmung ins Negative umschlagen. In der Luft hängen meist unausgesprochene Vorwürfe wie “Egoisten” von der einen und “whiner” von der anderen Fraktion. Insgesamt zeigt sich überraschend heftig, dass WoW mit seinem süchtig machenden Belohnungssystem auch eine im Kern eigentlich gute und langjährige Gemeinschaft wie den KLÄN vor ernsthafte Herausforderungen stellt.

Viele Member haben noch nicht einmal Level 70 erreicht, einige kämpfen noch mit der Pre-Quest und andere schauen aus dem einen oder anderen Grund schlichtweg in die Röhre und müssen sich tagein, tagaus die neuesten Kill-Meldungen und drops im Gildenchat betrachten.

Insgesamt sind dies keine einfachen Zeiten für den Klän und Apothecarius und Droodor verlieren die Nerven und verlassen die Gilde, da es Ärger wegen Verzögerungen und hausgemachter Schwierigkeiten beim Aufstellen der zweiten Karazhan-Gruppe gibt.

Immerhin macht Gruppe 1 gute Fortschritte und tötet Attumen, Moroes, Maiden, den großen bösen Wolf, Kurator und Terrestian Illhoof

Als unser erster Paladin erreicht Couto Level 70 – Mohoin!

Insgesamt wird die Stimmung erst besser, als Karazhan-Gruppe 2 am 12.02. endlich in die Gänge kommt. Zudem erreichen immer mehr Spieler Level 70 und der Pool für Instanzgruppen wird somit größer. Mit 6 lvl 70 Fünfer-Instanzen und noch einmal 13 Heroics, tausend Fraktionen und Questreihen ohne Ende ist das Angebot fast unüberschaubar und im großen und ganzen scheint jeder zufrieden oder zumindest beschäftigt.

14. bis 20. Februar

Während in dieser Woche nun Gruppe 1 auf einmal durch einen Mangel an Leuten gehandicapt ist, gibt Gruppe 2 in ihrer ersten kompletten ID richtig Gas, killt Moroes, Attumen, Romeo und Julia, Maiden, Kurator und am letzten Tag der ID in zwei epischen Schlachten Arans Schemen sowie Prinz Malchezaar.

Übles Pech für Kober, der in dieser Woche zum ersten Mal in seinem Leben etwas anderes vorhat, als WoW zu zocken und daher den drop aller in den Loottables vorhandenen Schurkenwaffen verpasst.

In leichter Überschätzung der eigenen Fähigkeiten nimmt man auch bereits Gruul’s Lair in Angriff. Leider sind zu diesem Zeitpunkt die Trash-Oger so hart, dass sie der KLÄN dank des nahegelegenen Friedhofs nur durch eine Zerg Strategie bezwingen kann. Pro Trash Mob fünfmal sterben kann sich sehen lassen.

Klöti würfelt in Karazhan grundsätzlich nicht mehr als 10. Vermutlich will er sich so bei seinen Mitspielern einschleimen. Diese Strategie misslingt, Knuffi ist und bleibt an allem Schuld.

Schmitti setzt neue Style Maßstäbe durch seinen “alter deutscher Sex Tourist in Pataya” Look. Leider bleibt seine Suche nach einer passenden Off-Hand mit Aldi-Tüten Modell erfolglos.

Silk’s Guide für Feuermages:

  • Eröffne den Kampf möglichst frühzeitig und mit dem Cast, der am meisten Damage macht, denn da du immer als erster stirbst ist die Zeit für Damage knapp
  • Es gibt keinen Zusammenhang zwischen deiner Spielweise und wie oft du stirbst
  • Aggro ist Theoriecraft und im realen Spiel bedeutungslos
  • Hast du wieder einmal Pech und der Mob schlägt auf dich ein dann benutze weder Blinzeln noch Frostnova, um dich in Sicherheit zu bringen sondern konzentriere dich. Schau dem Mob tief in die Augen und nutze die 0,01% Chance deinen längsten Cast durchzubringen, der zwar unendlich lange dauert, deinen Gegner aber mit Sicherheit töten wird
  • Deine unterdurchschnittlichen Platzierungen im Damage Meter rühren daher, dass deine Mitspieler das Moronmeter einsetzen und nicht, dass du die meiste Zeit in den Kämpfen entweder tot bis oder beim casten unterbrochen wirst
  • Nur die besten sterben früh

Man munkelt Scruffy hätte sich gepottet. Realistisch gesehen muss das aber daran liegen, dass manchmal die Buffsymbole vertauscht sind.

Kurzzeit-Klänmember Grammatik gibt sich als Execüt Fanboy zu erkennen. Erst nem Gildenmember etwas wegrollen, dann im Gildenchat fragen ob das item überhaupt was taugt.

Shadowpriester werden Salonfähig. Shadow-Naaika, Shadow-Jule und Shadow-Geesus wandeln auf den Spuren von Damagepriest Allassea die immerhin schon zu MC Zeiten regelmässig die besten Hexer deklassierte. Auf jeden Fall können die Hexer phät Demetsch mitleechen, die Shadows machen sogar Schaden und keiner beschwert sich.

24.02. Raufgar down

Sobald der Pull klappt geht Raufgar down. Diesmal klappt der Pull, Raufgar geht down.

Silk geht mit seinem guten Freund Mortalcombart nach Arcatraz und wird vom Combart den anderen Spielern als DER imbaüberroxxormage weltweit präsentiert. Deren Intelligenzquotient langt offensichtlich gerade so zum Nasenbohren ohne Bruch des Mittelhandknochens und sie nehmen das nicht nur für bare Münze sondern bieten Silk auch an, seine Repkosten zu übernehmen. Im weiteren Verlauf des Runs verkauft Silk 5 Heizdecken, 2 fiktive Ferienhäuser in der Toskana inklusive seinem Brruada als Hausmeister.

10.03. Nightbane down

Gruppe 1 gibt alles! Nach mehreren Stunden incl. Pot-Vorrat einmal wieder auffüllen gelingt der Server Firstkill von Nightbane alias Schemen der Nacht. Gz an uns selbst!

Der Account von Schamhaar-Jim wird gehackt, ausgeplündert und erst Wochen später taucht Jim dank Ebay wieder in spielfähiger Verfassung allerdings mit anderer Klasse wieder auf.

Atlastor entwickelt die Bezeichnung “Burstdamage-Lucker” für Damage Dealer die nicht sterben obwohl er nicht tanken kann.

Grundsätzlich ist Bartameus mit seiner Melee Skillung die Nummer 1 im Burstdamage. Leider kommt ihm in der Regel nach sehr kurzer Zeit das Luck abhanden.

Als passende Antwort auf Silks scheissfreundliches “Hallo Freunde” beim Betreten des TS Channels etabliert sich “Hallo Lutscher”.

Neuer Rekord bei Gruppe 2 in Karazhan. Der Raid erreicht einen Wert von 367 “Ich brauche”/Std. Midir liegt im Ichbrauche-Meter klar in Führung. Kober verteidigt den Spitzenplatz im Whine-O-Meter.

Ein Raid mit anfangs 15 Leuten kämpft sich bis Majorhomo durch Molten Core. Die Nachfrage nach Felheart Schultern und sonstigem lila Crap ist so groß, dass man meinen könnte hier dropt T7. Kaputer macht zwar wenig Schaden aber die mächtigsten Gesundheitssteine, die von und ab von PGs als “Kaputersteine” bezeichnet werden.

Belfega schleudert eine Kohle des Todes auf Raufgar statt den Hexer. Raufgar verwandelt sich nicht in einen Österreicher, Belfega stirbt. Einmal Strategieboss, immer Strategieboss.

24.03. Gruul down

Da nach unseren ersten Versuchen der Eindruck entstanden ist, Gruul sei in dieser Version ein reines Glücksencounter, haben wir uns eigentlich entschieden, zu warten, bis ein von Blizzard angekündigter Nerf stattfindet. Niemand hat Lust zu potten bis zum Abwinken, bloß um dann zufällig und wahllos herumgeschleudert zu werden und zu sterben. Irgendwie mangelt es uns aber an Beschäftigung und so beschließen wir, Gruul dennoch zu probieren. Dies fällt zufälligerweise (oder vielleicht besser glücklicherweise) mit dem tatsächlich stattfindenden Nerf zusammen und so können wir denn Gruul auch endlich killen, nachdem Blizzard ihn auf KLÄN Niveau abgeschwächt hat.

Zwischen Gruul und Magtheridon liegt kein einfacher Monat für den KLÄN. Irgendwie kommt unsere wüste Kombination aus Gelegenheitsspielern, Ichmachnurworaufichlusthabeaberhabeaufnixlust-Individualisten, chronisch unzuverlässigen Forumsverweigerern und Leuten, für die erfolgreiches 7-Tage die Woche raiden vielleicht doch das Höchste der Gefühle darstellt nicht so richtig in die Gänge.

Hat man früher problemlos einen Boss bis nach Mitternacht versucht, so müssen heute anscheinend die ersten schon um 10 ihre heisse Milch mit Honig trinken und mit dem Stofftier unter der Tokio Hotel Bettwäsche kuscheln. Nachdem der Nathrezim-Anteil der Gilde sich pauschal vorwerfen lassen muss, viert- bis fünftklassig zu sein, verschwindet der bis vor kurzem noch total nette und umgängliche Oculus kurz danach kommentarlos im Nirvana.

Immerhin tobt auch um uns herum scheinbar ein gewisses Maß an Chaos. Ascension benennen sich aus Motivationsgründen zweimal täglich um und diverse andere Gilden scheinen auch alles andere als stabil zu sein.

Schmitti hat jedenfalls die KLÄN Schnauze voll und bucht Bangkok. One-way. Berger und Unstoppable sind MIA.

Aus Mitleid wird Phantom trotz unglaublich schlechtem Equipment in den KLÄN aufgenommen.

Karazhan stellt neben 2 Wochenstunden Gruul und sporadischen Maghteridon Tries unsere Hauptbeschäftigung dar und nutzt sich langsam aber sicher etwas ab.

Denkwürdige Ereignisse sind rar, aber dennoch vorhanden. Wie z.B. eines Tages vor Maiden:

Elbastron: Pull! (Waffenklirren, Zauber werden gewirkt, grünhäutige, muskelbepackte Kreaturen schlagen mit überdimensionalen Waffen, heruntergeklappten Unterkiefern und Speichelfäden am Kinn auf Mobs ein)
Midir: Atlas, nimm die Hunde (im Hintergrund Knurrgeräusche, Jaulen, brechende Knochen, zerreißendes Fleisch, Todesschreie)
Atlastor: Ja, wenn sie kommen

Gerüchte machen die Runde, dass die Chat-Meldung “Etwas uraltes erwacht in der Ferne” etwas damit zu tun haben könnte, dass kurz danach Nightbane landet. Endgültige Klärung könnte allerdings nur ein Vormittags-Raid bringen, bei dem überprüft werden könnte, ob diese Meldung vielleicht nur tageszeitabhängig ist.

Mit ein paar Randoms geht es nach Naxx, um Frostresi zu farmen. Kurzzeitig macht sich eine völlige Verlierermentalität breit, die in Vorschlägen wie “Naxx DKP einführen” gipfelt. Da Magtheridon nicht umfallen will und SSC auch noch nicht in Reichweite ist sinken offenbar die Ansprüche. Man könnte sich fast wundern, warum wir Gruul nicht lieber bis zur nächsten Expansion stehengelassen haben.

Asmodis huldigt seinem Idol, indem er die Herstellung von Kaputersteinen skillt.

Neuer Rekord: Enan sagt im TS einen Satz mit zwei verständlichen Worten. Damit stellt er seinen bisherigen Rekord von einem Wort ein.

Endlich machen wir ernsthafte Tries bei Magtheridon und in einer merkwürdigen Verkettung von Zufällen gibt es auf einmal Fortschritte auch wenn Abmeld-Geesus wegen zu viel Suff am Vorabend mehrfach kotzen muss.

Atlastor und Silk machen ein PVP Team auf nachdem sie gehört haben, dass es für das schlechteste Team der Saison Trost-Epics geben soll.

Troymclure, gründet den zweiten deutschen Klaus-Lage Fanclub. Tausendundein Disconnect und es hat Zoom gemacht!

Elbärstron entwickelt die Sonne-Mond-Sterne Taktik mit der selbst geistig Zurückgebliebene in der Lage sind, eine Kill-Reihenfolge einzuhalten. Er erhält dafür den Aktion Sorgenkind Preis des Monats, ein von Penelope mundgemaltes Stilleben.

22.04. Magtheridon down

Beim zweiten ernsthaften Besuch in Magtheridons Kammer geht er tatsächlich down. Dank viel Klickklickklickklick und extrem sauberer Spielweise ohne einen einzigen Toten können die Klän Spieler sich eine weitere Kerbe in die Lenkräder ritzen.

Serpentshrine wir kommen (hoffentlich)!

Buck geht schiessen. Vorsichtshalber bleiben die deutschen Schulen geschlossen.

Derweil entwickelt sich Nighbane immer mehr zum Angstgegner. Gruppe 1 benötigt 16 tries um ihn am 25.4. zu legen. Einzelne Spieler haben extreme Ausfallerscheinungen. Belfega wird nach dem Raid vom psychiatrischen Notdienst in der Münchner Fussgängerzone aufgegriffen, wo er Zigarettenkippen vom Boden aufsammelt “Etwas Uraltes erwacht in der Ferne” vor sich hinmurmelt und Passanten anschreit “Halts Maul, ich kann sonst nicht casten”.

Abmeld-Geesus, alias Jaysus, alias Gaysus kündigt an, Anfang Mai seinen Account auslaufen lassen. Wird er es schaffen, wird er die Sucht besiegen, wird er sich wieder in die Gesellschaft eingliedern lassen oder so enden wie Belfega? Fragen über Fragen. Grundsätzlich ist das zunächst

einmal Sucki-Sucki.

25.04. bis 15.05.

Zum ersten Mal seit langem bereitet uns Gruul Schwierigkeiten. Wir müssen sogar einmal den Oger Respawn töten bis er down geht. Dafür erweist sich Magtheridon als überraschend einfach nach dem Firstkill und geht im ersten Try problemlos down.

Anschließend geht es nach SSC für ein paar Hydros Tries, über die man besser den Mantel des Vergessens ausbreiten sollte.

Am folgenden Wochenende geht es wieder nach SSC für ein paar Hydros Tries, über die man wieder besser den Mantel des Vergessens ausbreiten sollte.

Bevor der Mantel des Vergessens nicht mehr ausreicht muss man dazu noch erwähnen, dass wir in für den KLÄN untypischer Weise bereits die Phasenwechsel Strategie üben, von der gemunkelt wird, dass sie nach dem kommenden Patch die einzig funktionierende Taktik ist.

McCoKG Urgestein Darigaaz taucht als Blutelf Schurke und Krieger wieder in den Reihen des KLÄN auf, Ominirs Schami wird vom Vorbesitzer gekidnappt. Und wo bleibt die gute Nachricht?

Caithlanca’s Guide für Heilpriester

  • Nichts heilt besser und sieht cooler aus als der Geist der Erlösung
  • Versuche ein Verhältnis von 100 plus Heal zu 1 Ausdauer zu erreichen, um so oft wie möglich den Raid mit deinem coolen Geist der Erlösung zu erfreuen
  • Dein plus Heal zu Ausdauer Verhältnis ist optimal wenn dich schon das Kommando “Pull” aus den – Latschen haut
  • Optimales Stellungsspiel ist notwendig, um das Potential des Geistes der Erlösung voll auszuschöpfen. Solltest du das Pull Kommando überleben so positioniere dich auf jeden Fall vor dem Gegner denn Spalten ist dein Freund
  • Es gibt keinen schöneren Platz als direkt im AE, immer mitten in die Fresse rein
  • Verfügt der Mob nicht über Spalten oder zu schwaches AE um den coolen Geist der Erlösung herbeizurufen so stelle dich direkt neben oder in crowd controllte mobs.
  • Effekte, denen andere Klassen problemlos ausweichen können, verfolgen Heilpriester wie eine Homing Missile. Das ist auch gut so denn wo es einschlägt steht kurz danach ein cooler Geist der Erlösung
  • Was für den Damagedealer der Damagemeter ist, ist für einen Heilpriester der deathcount
  • Meide Gesundheitssteine wie der Teufel das Weihwasser. Sie belegen den selben CD wie Dunkelrunen mit denen du dein plus Heal zu Ausdauer Verhältnis im Kampf weiter optimieren kannst
  • There is no business like Ghost business

Abmeld Geesus macht total Ernst und spielt nicht mehr Geesus sondern Kao. In der verbleibenden Zeit macht er viele tolle Dinge im RL und gibt anderen Aufhörern gute Ratschläge und Bestätigung, dass so richtig ernsthaftes Aufhören eine super Sache ist.

Silk macht ebenfalls ernst. Nach dem Schattenpriester und dem Hexenmeister die im pvp alles weggemosht haben, an deren Namen sich aber niemand mehr erinnert, beginnt er den Krieger Sinsaw und überschreitet die bislang unüberwindliche Hürde von Level 40. Sinsaw’s gesamter Rüstungswert auf Level 64 entspricht dem der Schuhe von Elbastron.

16.05. Abschied eines Fokustanks

Tankgott Logrimoth gibt nachdem er von ca. drei Monaten beim KLÄN nur drei Stunden nicht gefeared oder gedesskohlt war bei Gruul seine Abschiedsvorstellung. Um sich den Abschied zu versüßen leecht er sich noch ein phättes Epic und verlässt dann die Gilde. Der Abschiedsschmerz bei den meisten Klän Mitgliedern ist fast so groß wie sein Tankskill.

Geesus meldet sich nach abgebrochenem Entzug wieder zurück. Somit sind die wichtigsten Fragen beantwortet und er wird wenn es gut läuft nur so enden wie Belfega.

20.05. Kazzak

Endlich töten wir Doom Lord Kazzak. In Folge erfreut sich Kazzak ähnlicher Beliebtheit wie früher Onyxia. Es gibt tatsächlich Leute, die nach einem erfolgreichen Raid die Idee haben jetzt noch schnell, sozusagen als fröhlichen Abschluss eines guten Tages Kazzak zu machen weil der ja bekanntlich total easy ist wenn nur jeder ein bisschen aufpasst. Dieser Plan enthält gleich mehrere logische Fehler.

28.05. DSDSR im Serpent Shrine

DSDSR (Deutschland sucht den Super-Raider) Finalkandidat Atlastor gibt eine Kostprobe seines Könnens als Tank bei Hydross. Statt Hydross fängt er beim Pull ab: Säule links, Sporenfisch, Flasche Bier, nichts, Käsebrot, Un’Goro Krater, Lady Vashij, den dritten der sieben Zwerge, Verschlossene Truhe und im besten Versuch den Portstein vor der Instanz.

Der komplette Raid liegt schon bei der Erwähnung des Wortes Pull hysterisch schreiend und Tränen lachend am Boden.

Nachdem aber alle schon zu Raidbeginn dem Wahnsinn in die verzerrte Fratze geblickt haben entwickelt sich ein fast übermenschlicher Durchhaltewille. Mit den Tanks Buck und Alustiel und unzählige Tries, Pots, Wipes später stirbt Hydross der Unstete tatsächlich an diesem denkwürdigen Raidtag.

Einen Tag drauf soll es in SSC weiter gehen zu Morogrim Tidewalker. Wir versuchen die bei Freefrags ausspionierte Taktik und wollen in der Theorie den mit Wasserwandeln gebufften Raid einige Trashmob Gruppen umgehen lassen. Offenbar wird aber nicht mit Wasserwandeln sondern wieder einmal mit Schattenwort: Idiot durchgebufft und so bleibt es beim Versuch der uns ca. 1 Stunde beschäftigt bis wir uns für den Normalweg entschließen. Morogrim basht uns natürlich. Wir lernen immerhin etwas über die Positionierung und wie wir mit Morogrim’s Murloc Kumpels umgehen.

Am 02.06. wird mehrfach erfolglos Fathom-Lord Karathress versucht, da wir für Morogrim kein geeignetes Setup am Start haben.

03.06. Morogrim down

Am nächsten Tag kehren wir zurück und hauen Morogrim um. Danach wird wieder mehrmals und mehr schlecht als recht der Fathom-Lord versucht. Der anstehende Respawn zwingt uns zu einer Pause und danach fällt der Boss im ersten Try fast mühelos um.

Dies widerspricht allen Erfahrungswerten der Vergangenheit. Niemand kann sich erinnern, dass wir nach einer Pause jemals in der Lage gewesen wären, konzentriert weiterzumachen.

Insgesamt ist der Raid in dieser ID endlich in Top Form und die Erfolge sind fast schon überraschend.

Zu guter letzt versuchen wir in der ID auch noch den Lurker Below. Sein Spout entpuppt sich als weit weniger tödlich als C’Thun’s Dark Glare auch wenn wir wie so oft mit Handicap, sprich Bewegungslegasthenikern raiden. Geesus verhindert in letzter Sekunde den Firstkill, indem er im falschen Moment kacken geht und uns in einem guten Try der Frenzy Respawn auffrisst.

Mathi beginnt die Arbeit an seinem autobiographischen Buch “Die Abenteuer des Baron Münchi”. Die ersten Kapitel lauten voraussichtlich:

  • Wie mein Pet Willi Raganaros weggelasert hat
  • Wie ich den Angelwettbewerb gewann

Mastakilla, der Private Paula von der Ostfront, entpuppt sich als Nicole Fan. Nachdem er im Hauptberuf mit seinen Faschingsgewehren für “Ein bisschen Frieden” sorgt, führt er in der Auchenai Krypta auf der Brücke zum ersten Boss eine expressionistische Pantomime Version von Nicoles Hit “Flieg nicht zu hoch mein kleiner Freund” auf.

Die Bildungsmisere in Deutschland schlägt voll auf WoW durch. Silk kann ausnahmsweise mal den ganzen Tag zocken, weil er wegen Regen nicht zur Uni gehen kann. Man kann nur vermuten, dass die Hörsäle in ähnlichem Zustand sind wie Auchindoun.

Erste Leotheras Tries geben keinen Anlass zu Optimismus. Manch einer kann seinen eigenen Dämon nicht besiegen, andere werden im Wirbelwind zerhäckselt, die Tanks bekommen ihn nach dem Wirbelwind nicht unter Kontrolle. Hier muss noch so einiges optimiert werden.

13.06 bis 19.06. Die Achterbahn des Lebens

Wie jeder Berufsoptimist weiß, folgt auf jedes Hoch ein Tief und so haben wir in dieser ID massive Probleme mit Morogrim. Warum auch immer, die bittere Realität ist, dass unser Tank ständig abraucht.

Nachdem es am Sonntag zunächst so aussieht, als ginge gar nichts, können sich einige KLÄNler dem Raid der Todeshorde des Todes anschließen und Magtheridon hauen. Direkt im Anschluss geht es zum ersten Mal nach The Eye.

Wohl als Belohnung für den unglaublichen logistischen Aufwand mit Ruf und Pre-Quests und wer weiß noch was alles, um überhaupt mit einem Raid nach The Eye zu kommen, ist der Void Reaver eigentlich ein Trash Mob. Wären da nicht die Homing Missiles auf die üblichen Verdächtigen.

Void Reaver hat auf jeden Fall im zweiten Try einen Motorschaden und dropt natürlich T5.

Morogrim und Fathom-Lord segnen schließlich doch noch mehr schlecht als recht das Zeitliche und Xari, der chinesische Farmgott in Tiergestalt, kriegt in dem Run endlich einen gescheiten Stab.

Naaika bedauert, dass ihr Gehirnschaden nicht ausreicht, um öfters durch völlig bekloppte Aktionen in der History aufzutauchen. Sie droht an, sich etwas überlegen zu wollen.

Mit Dämonen-MT Khazerak für den zum zweiten Mal gehackten Jim gibt sich Leotheras schließlich ebenfalls noch in dieser ID geschlagen und endlich ergibt sich auch wieder einmal eine neue Erkenntnis über die Spielmechanik, welche lautet: Wenn Asi stirbt, stirbt auch Leo.

Die Laitock Gegneranalyse feiert ein Revival und verdrängt KTM. Wichtige Informationen zu Lady Vashj: Männlich, 1,10 cm groß, Paladin, Schuhgröße 48.

Anzumerken ist noch, dass Idiotenboss Belfega sowie der völlig verskillte Elbastron ihre Adds nicht schaffen. Beide hatten ursprünglich geplant in diesem Kampf ihre Bewerbungsvideos für die erste Liga aufzuzeichnen doch mit dieser Leistung langt es noch nicht einmal für den VFL Osnabrück.

20. bis 26.06. Black Metal Ghetto

In der Tradition von Gocsypher und Zarmajin benennt sich Naaika in “Ghetto Bitch Naaika” um, vollzieht einen drastischen Imagewechsel und steigt ins Gangsta Rap Geschäft ein. Mit dem Demo ihres ersten Tracks “Wenn die krasse Scheisse in mein Kack-Ghetto reinhämmert” bewirbt sie sich bei verschiedenen Plattenfirmen. In derselben Session wird der harte Diss “Aggro Kacke Berlin, ich spuck auf euch alle, Kacke homie!” sowie der autobiographische Track “Ich hab gebattled für mein Kack Arbeitslosengeld 2″ aufgenommen.

Zwei Bewerber, die zukünftige Damage-Maschine Eraser sowie sein Heilerkumpel Kelos, treffen im TS auf die fast vollzählige Offi Mannschaft, die sich auf das Gespräch hervorragend vorbereitet hat. Um die Seriosität der Gilde hervorzuheben sind im TS folgende Aliasse anwesend: Ghetto Bitch Naaika, Nuklear Holocausto von den finnischen Black Metal Göttern Beherit und Ace Gestapo Necrosleezer von der War Metal Legende Blasphemy (Can). Leider verhindert sind Necroperversor, Wagner Antichrist und Silvio Killer Masturbator. Wer danach den KLÄN joined sollte besser alle Hoffnung fahren lassen. Aber das ist ja nichts Neues.

Die Woche klingt mit einigen Vashj Tries aus. Die notwendige Balance zwischen damage vorne, hinten, oben, unten und westlich von 11 Uhr sowie crowd control links, rechts und sowieso überall wird nicht erreicht. Mit Erkenntnissen, von denen keiner weiß, ob es Erkenntnisse sind, ziehen wir von dannen.

27.06. bis 03.07. Zerg > Vashj

In SSC starten wir erschreckend schwach in die neue ID. Fast hätten wir am ersten Tag Morogrim nicht gepackt. Im letzten Try geht’s dann irgendwie doch. Am darauf folgenden Sonntag wird SSC fortgesetzt und ein Leotheras Kill im ersten Versuch scheint irgendwie anzudeuten, dass heute etwas geht.

Den Rest des Tages verbringen wir bei Vashj und nähern uns weiter in Millimeterschritten etwas, was man die Umsetzung einer Taktik nennen könnte. Nach fast zwei Stunden Üben gelangen wir zum ersten Mal ernsthaft in Phase 3. Mit letzten Kräften und bis zur Hüfte im Gift watend wird Vashj dann in einem jener Art Kämpfe downgezergt, die einen als zitterndes, um Jahrzehnte gealtertes Wrack vor dem PC zurücklassen.

Am 03.07. steht Al’ar auf unserer Abschussliste. Erste Tries sind bereits vielversprechend. Am Ende kann Belfega weiter an der “No Bel, no Kill” Legende stricken, sozusagen die Beschäftigungssicherungs-Initiative für gescheiterte Existenzen, denn der Phoenix fällt erst endgültig vom Himmel, als der Alte für den schwächelnden Snemeis eingewechselt wird.

04.07. bis 17.07. Vashj is teh suck oder the second cut is the deepest

Der mächtige Clovis joint den ebenfalls mächtigen KLÄN. Endlich mal wieder ist der Bildschirm voll mit Thunderfury-Gewirbel.

In dieser ID widmen wir uns nun auch High Asspromancer Solarian, welcher sich seit seinem Ausstieg bei der McCoKG im Herbst 2005 in der Festung verbirgt. Der Weg zu ihm stellt sich trotz 12er Trash-Mob-Gruppen als nicht besonders schwierig dar. Allerdings versagen wir dann beim Asspromancer auf ganzer Linie und das in unserer eigentlichen Paradedisziplin, dem stumpfen, hirnlosen Total Demetsch Massacker. Wie anno dazumal vor Huhuran geht die Kapitulation auch hier vonstatten.

  1. Reinrennen draufkloppen
  2. Bei 30% keinen Überlebenden mehr haben
  3. Flamen, rezzen, wegporten und im TS “alle Arkanresi farmen” brüllen

Am kommenden Alterac Wochenende finden sich einige völlig geistesgestörte Leute, die sich den brettharten 16 Stunden Alterac Marathon geben. Im entsprechenden TS-Channel ist nur noch tollwütiges Gelalle zu vernehmen. Damit alle Bekloppten auch ja in ein BG kommen sowie zur Mobilisierung der letzten Energiereserven werden die Alterac Runden angezählt: “Ogrimmar, can you hear me? You are the greatest audience in the world. This is from our new album…. 3, 2, 1 Go!

Lady Vashj stellt am Dienstag dann ein unüberwindliches Hindernis dar. Selbst als nicht nur Ghettobitch Naaika sondern der komplette KLÄN zurückspuckt, säuft der Scheißmob nicht im immer größer werdenden Speichelsee ab und bleibt somit in dieser ID stehen. Da war beim Firstkill wohl mehr Glück als Verstand im Spiel. Ein völlig ungewohntes Konzept für den KLÄN, dem bislang nur bekannt war, dass Pech in der Spielmechanik eine entscheidende Rolle spielt.

Auch in der folgenden Woche haben wir bei Vashj Frusterlebnisse bislang kaum gekannten Ausmaßes. Zweimal müssen wir nach jeweils mehr als drei Stunden erfolgloser Tries geschlagen das Feld verlassen. Zwar sterben im Grunde immer die gleichen Kandidaten, doch kann man sich nicht darauf einigen, dass das auch einen Grund haben könnte und somit vermeidbar wäre. Das Weitergeben der Kerne in Phase zwei dauert teilweise gefühlte 25 Minuten und die Vermutung liegt nahe, dass das Aufsammeln eines Kerns nicht nur im Game bewegungsunfähig macht, sondern im RL das Sprachzentrum und das zentrale Nervensystem außer Gefecht setzt. Es gibt im kollektiven Klängedächtnis eigentlich keinen Mob außer vielleicht C’Thun, welcher nach dem Firstkill immer noch so hart gesaugt hat.

Erst am letzten Tag der ID, als alle inklusive Vashj davon ausgehen, dass wir es ohnehin nicht schaffen werden, läuft es auf einmal besser und wir kommen zweimal recht problemlos in Phase 3. Im folgenden Try haut es die Alte, die uns wahrscheinlich ohnehin nicht mehr für voll genommen hat, dann endlich zum zweiten Mal aus den Latschen.

18.07. bis 08.08. Beim dritten Mal tuts nicht mehr weh

Auf dem heiß umkämpften Spieler-Transfermarkt von Terrordar macht Damageboss, der Dieter Hoeness von WoW, das Geschäft seines Lebens als er den PG Magier Cruelty von der führenden Gilde des Realmpools an den KLÄN vermittelt.

Cruelty konnte bereits vorher bei Vashj Tries, in Karazhan und in diversen Heroics seine Kläntauglichkeit unter Beweis stellen.

Für alle Todeshorde des Todes Spieler springt bei dem Deal ein Ferrari mit Aufschrift “sponsored by KLÄN” heraus. Cruelty selbst bekommt ebenfalls seinen fairen und vertraglich vereinbarten Anteil in Höhe von 5 Gold.

Nach einem mittelmäßigen bis unterdurchschnittlichen ersten Raidtag stehen am Donnerstag Leotheras und schon wieder Vashj auf dem Programm. Im ersten Try bringen wir sie bereits auf 0,00000001 Prozent, lassen dann etwas nach und bashen sie schließlich eine Stunde später dann endlich weg. Die Freude darüber, nun fünf Tage keinen Grund zu haben, nach SSC zu gehen ist größer als über den Kill selbst.

Dass die Motivation mindestens bei den Trash Mobs ein großes Problem darstellt, merkt man an der ständigen und nervigen AFK Geherei. Wie bei einer Alpenetappe der Tour de France zieht sich der Raid beim Vordringen in die Instanz ständig wie eine Ziehharmonika auseinander. Man munkelt, dass zwischen der Spitzengruppe und den letzten Nachzüglern teilweise Abstände von 30 Minuten gemessen wurden.

Neben Pech, Gesichtsaggro, Knuffi und dem Erdbeben von Morogrim welches bekanntlich in der kompletten Scherbenwelt Caster unterbricht und somit für die meisten MT-Tode verantwortlich ist, wird der überraschende und heimtückische Virencheck from Hell als fünfter großer Versagensgrund erkannt. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand wirklich aus eigenem Verschulden scheiße spielt reduziert sich somit auf 0,0468%.

Am 21.07. gelingt es dank mittlerweile gefarmter Arkanresi endlich auch den im Grunde harmlosen Asspromancer zu erlegen.

Der Weg zu Kael’Thas ist somit frei, wären da nicht die unerfreulichen Trash Mob Gruppen davor.

Enan hat ein neues Mikro und ist ab jetzt komplett verständlich. Clovis übernimmt seine Vertretung mit einem nach einer Anleitung im Yps Magazin selbst gebauten Mikro aus regenbogenfarbenen Gummistiefeln und 2 Kg Elektronikschrott. Ein Übersetzungsfehler vom koreanischen ins deutsche führt dazu, dass die eigentlich optionale Funktion “Stimmenanonymisierung” dauerhaft aktiv ist und die daraus resultierenden Geräusche keinem bekannten Lebewesen mehr zweifelsfrei zugeordnet werden können.

Silk hat die Schnauze voll vom Mage und spielt nur noch den allerersten Twink, den er über die Level 40 Hürde gebracht hat. Unter dem Pseudonym Sinsaw verbringt er seine Zeit in Randomgruppen und gibt vor, Tanken zu können. Statistische Daten aus dem Sinsaw-Meter liefern interessante Informationen: Von 38 Randomgruppen mit Sinsaw erreichen nur 2% den Endboss der jeweiligen Instanz, 11% Random Mitspieler müssen sich nach dem Run in psychiatrische Behandlung begeben, 37% führen innerhalb der nächsten 4 Stunden einen Servertransfer durch, 17% sind danach achtfach überversichert und 9% werden im Verlauf des Runs Immobilienbesitzer im europäischen Ausland.

08.08 SSC = Easybash

Um das Motivationsproblem in den Griff zu bekommen wird eine angemessene Bedrohungskulisse aufgebaut. Auf ähnlich hohem Schreckensniveau wie die drohende Klimakatastrophe bewegt sich die Ankündigung der Gildenleitung, ab jetzt nur noch ein Tag für den kompletten Serpent Shrine vorzusehen. Was an diesem Tage nicht geschafft wird bleibt einfach gnadenlos stehen.

Die Horror-Visionen und Alpträume von im Datennirvana verschwindenden Epics stacheln den Klän-Raid zu einer Höchstleistung an und es gelingt in der Tat, die komplette Pumpstation freizuräumen.

Man wagt kaum daran zu denken, was möglich wäre, wenn jedem Raidteilnehmer ein persönlicher Betreuer zur Seite gestellt würde, der jeden solange den Lauf einer geladenen und entsicherten 44er Magnum lutschen ließe, bis der Black Temple clear ist.

Den KLÄN joinen in diesen Tagen Obse (böhböh, Penismakro) und Hexenmeister Faldal. Letzterer muss wegen unterirdischer Sympathiewerte auch recht bald wieder gehen und seine Träume von T5 begraben.

Tiefpunkte gibt es unter anderem beim missglückten Versuch, den unfassbar mächtigen Magtheridon zu killen. Ohne die Standard-Klicker offenbar ein Ding der Unmöglichkeit. Auch der noch viel mächtigere Voidreaver ist in der Regel ein Angstgegner. Was der KLÄN hier zum Teil vorführt ähnelt einem Tag der offenen Tür in der nächstgelegenen Behindertenwerkstatt. Belohnungen dafür, hier den idiotischsten Tod zu sterben, werden angesichts der Vielzahl der Kandidaten, die es in die Finalrunde schaffen, nicht ausgezahlt.

Nach dem Asspromancer-Kill ist Kael’Thas Sunstrider das Hauptziel der Anstrengungen. Der Boss hat so viele Fähigkeiten und Phasen, dass man glauben könnte, dass Blizzard die nächsten 10 Expansions gestrichen und alle bereits geplanten Bossfähigkeiten hier entsorgt hat. Das ist besonders dumm für die zahlreichen von der Gesellschaft in WoW endgelagerten Leute mit Leseschwäche, die hier mit ca. 18 DIN A4 Seiten Taktik konfrontiert werden.

Über mehrere IDs hinweg beschäftigen wir uns die ersten vier von insgesamt acht Tagen ausschließlich mit Phase 1. Dies ist umso bemerkenswerter, da Phase 1 ungefähr den Schwierigkeitsgrad von Düsterbruch Ost zu zehnt mit T6 hat. Es bleibt das Geheimnis der Opfer wie Spackernian mehrere Leute grillen kann, Easydred, welcher sich mit der Geschwindigkeit einer österreischischen Schnecke vorwärts bewegt, jemand wegbashen kann, man bei Noobuinar oder Boononicus Aggro ziehen kann. Das ganze erbärmliche Gegimpe führt zum kurzlebigsten Realforumspost aller Zeiten mit dem Titel “Kläntrottel der ID”, welcher aber (wie das Leben nun mal so spielt) nur Leuten den Ehrentitel verleiht, die zu einem ungünstigen Zeitpunkt einmalige Aussetzer haben. Ob im Zusammenhang damit oder nicht, die Anzahl der Aggrotrottel nimmt von da ab rapide ab.

Nachdem man sich ganz gegen Klängewohnheiten auf Fokus Fire verlegt, um die Waffen zu töten und noch hie und da Finetuning betreibt, geht auf einmal auch der Übergang von Phase 2 auf 3 besser von der Hand und in einer legendären Generalprobe wird der Encounter am 19.08. 7 Stunden lang von den unentwegtesten der Unentwegten geübt. Kael’Thas überlebt nur mit viel Glück, Barta geht enrage und kickt den zwar heilstarken aber im PVE stummen Pioni.

20.08. We’re Heroes just for one day

Heute steigt der “Kael’Thas, jetzt erst recht” Raid. Raidteilnehmer, welche bei der Generalprobe nicht dabei waren, in Abstaubermanier erst zum Looten antreten oder aus reinem Aberglauben und damit nichts gedisst werden muss einfach mal mitgenommen werden, haben angesichts der Professionalität des Geschehens den Eindruck, sie hätten zu den Affenjungs transferiert. Bereits im zweiten Try wird Kael’Thas abgeschlachtet, als wäre es Hogger und nicht der Endboss der Festung der Stürme.

Am Firstkill maßgeblich beteiligt sind: Alustriel, Asmodis, Atlastor, Bartameus, Belanca, Belfega, Buck, Caithlin, Clovis, Couto, Cruelty, Dracania, Elbastron, Enan, Eraser, Fumiko, Geesus, Julchen, Kamrok, Kelios, Khazerak, Marchoolsch, Mathi, Midir, Midna, Naaika, Obscuritan, Phantomi, Pioni, Shimir, Smollow, Snemeis, Validor, Xari, Ysicht.

Der KLÄN übernimmt somit verdienterweise seit Nightbane zum ersten Mal wieder die PVE-Führung auf der Hordeseite von Terrodar. Dies liegt ganz klar ausschließlich an der glasklaren strategischen Ausrichtung der Gilde, dem niveaulosen Gildenchat, der Homogenität der Mitglieder was Unfähigkeit und Itemgeilheit angeht und der Tatsache, dass sich alle auf ähnlich hohem Niveau zutiefst verabscheuen.

Damit aber nicht genug. Auf dem Weg nach Mount Hyjal wird noch Vashj umgeboxt, die blöd im Weg steht und in Hyjal angekommen fällt der Trashmob Rage Winterchill bereits im dritten Try unglücklich über die eigenen Füsse und bricht sich das Genick.

Ein großer Tag in der Klängeschichte und so mancher kann bedeutend besser schlafen dank der Erkenntnis, dass Kael’Thas zum Glück nicht den Skill Gildenvernichtung von C’Thun geerbt hat.

22.08. bis 28.08. Ohne Fleiß kein Preis

Der Klän steht nun vor der Fleißaufgabe, noch alle Spieler, die man im Hyjal und im Black Temple benötigt, durch das Kael’Thas Encounter zu lotsen. Kurz nach der Veröffentlichung der Aufstellung werden am Himmel über München UFOs mit der Aufschrift “muhahar, ihr werdet es nicht schaffen” gesichtet. Zeugen dieser merkwürdigen Phänomene versäumen es aber dummerweise für den kommenden Abend eine funktionierende Fluchtstrategie zu entwickeln. Wie von den Außerirdischen prophezeit bleibt der Sunstrider ähnlich wie Vashj in der zweiten ID nach dem Firstkill zunächst einmal beharrlich auf den Beinen. Vielleicht liegts auch nicht an den Außerirdischen sondern daran, dass man wieder auf KLÄN-Niveau spielt.

Am Samstag gelingt es dann endlich, ihn im längsten Bosskampf der WoW Geschichte zu killen und somit einen ganzen Schwung weiterer Klän-Mitglieder in die Lage zu versetzen, den Black Temple vor Wrath of the Lich King von innen zu sehen. Während des Tries, der schließlich zum Kill führt, disconnected jeder Klän Spieler zweimal für jeweils fünf Minuten und jeder Tank ist mindestens dreimal von Spackonicus’ Remote Toy betroffen. Positiver Nebeneffekt davon ist, dass Combat Rezzes und Seelensteine bei dem Encounter gespämmt werden können. Der Kampf ist von solch epischer Länge, dass Snemeis währenddessen in die Pubertät kommt, Mathi mehrfach den lässig übergeworfen Pullover inklusive Pullunder (mit aufgesticktem Familienwappen) wechseln muss und mehrere körperlich bereits erwachsene Spieler sich zwischendurch rasieren müssen, um weiterhin das Keyboard sehen zu können.

Unser zweiter Besuch in Mount Hyjal verläuft leider weniger erfolgreich als der erste. Der Raid beginnt schon gleich verkorkst weil aus Versehen 26 Leute aufgestellt wurden und die Klärung, wer nun the real 26 ist, nicht ohne massive Lackschäden am Stimmungsmobil möglich ist. Nachdem wir nach mehreren Versuchen endlich zumindest die acht Trashmobwellen im Griff haben, reichen drei Anetheron Tries nicht aus, um das Encounter zu packen. Um zumindest den Sightseeing-Aspekt von WoW an diesem Wochende voll auszureizen, machen wir uns ohne zählbare Erfolge auf in Richtung Black Temple.

Dort kann man überraschenderweise verschiedene Gruppen einfach so stehen lassen und der Trash, den man vor dem ersten Boss, High Warlord Naj’entus, umhauen muss, ist erstaunlich einfach. Der High Warlord selbst scheint dann der verlorene Mutantenbruder von Patchwerk zu sein, mit dem Unterschied, dass er unglaublichen Schaden nicht nur auf drei oder vier ausgewählte Trottel macht, sondern auf den ganzen Raid. Auch der High Warlord überlebt den Sonntag und für den Klän ist dies kein Tag der Triumphe.

Ganz im Einklang mit dem Motto der Woche hat zumindest Snemeis, der am Sonntag aussetzen muss, noch Zeit bis Montag seine Hausaufgaben zu machen bzw. einen finsteren Plan zu schmieden, wie er darum herumkommt.

Wohlgemut und diesmal ohne größere Diskussionen noch bevor es überhaupt losgeht widmen wir uns am Montag wieder Anetheron. Auf die Aufforderung, sich selbständig um die Tankposition im Sechseck zu gruppieren kommt von der Heilerfraktion im TS nur das leise Ploppen platzender Speichelbläschen. Akribisch wird dann von Chefmathematiker Elbastron himself die Positionierung festgelegt.

Mit einer solchen Vorbereitung ist es nicht mehr entscheidend, dass der eine oder andere nur bis drei oder gar zwei zählen kann oder Geometrie mit Geriatrie verwechselt und Anetheron wird mühelos im ersten Try zur letzten Ruhe gebettet.

Bei Kaz’rogal müssen wir vor den noch einmal schwereren Wellen kapitulieren.

29.08. bis 04.09. Boah, was für ein Demetsch …

Unser zweiter Ausflug in den Tempel führt uns natürlich wieder zum mächtigen High Warlord Naj’entus. Was ein paar Tage vorher noch schwer erschien, ist mit leicht veränderter Aufstellung ein absolutes Kinderspiel. Obwohl der High Warlord nach wie vor wüsten Schaden im Raid macht, klappt alles wie am Schnürchen und schon im ersten Try liegt die hässliche Fresse des Muschelmutanten im Dreck der Abwasserkanäle.

Heroisch kämpft sich der KLÄN aus der Jauche ans Tageslicht und trifft auf den allein von Namen her schon viel versprechenden Supremus. Supremus kann auch tatsächlich jede Menge Dinge. Blöd rumstehen und sich kloppen lassen, Vulkane links und rechts und hinten und vorne aufstellen, hinter Leuten her rennen, Vulkane rechts, Vulkane hier, Vulkane da aufstellen, irgendwelche Feuerbahnen im Schneckentempo auf Leute schicken und wieder hinter denen her rennen und das ganze dann wieder von vorne. Auf jeden Fall ein beeindruckendes, kaum überschaubares Spektrum von Fähigkeiten für den durchschnittlichen KLÄN-Spieler.

Leider aber doch zu wenig für den beeindruckend aufspielenden Raid und das obwohl sich Supremus kurzzeitig mit Snemeis verbündet. Der kommt, als er bei 3% Aggro zieht und es noch 10 Sekunden bis enrage sind, auf die absolut geniale Idee, vor Supremus wegzulaufen um sich irgendwo, irgendwie, irgendwann unsichtbar machen zu können. Wie auch immer, Supremus und sein Kumpel Snemeis müssen sich geschlagen geben noch bevor letzterer acht Stunden später und in der Nähe von Silithus irgendwie noch aus dem Kampf und erfolgreich in die Unsichtbarkeit gekommen wäre.

Endlich im Tempel angekommen gibt es endlich mal wieder Schurken, Hunde, Satyre und weiteres total unrealistisches Gesocks. Wir kommen noch dazu ein oder zwei Akama Tries zu machen, die aber nicht sehr professionell verlaufen.

Einen Tag später, am 02.09., gibt’s die Order, sich in Richtung Teron Gorefiend durchzukämpfen. Das gelingt auch überraschend gut und wir verbarrikadieren uns die nächsten drei Stunden in Gorefiends Kammer. Wie jedes Kind schon weiß ist das Entscheidende am Gorefiend Kampf die Kontrolle der Geister, der Blase und das Bashen der Konstrukte. Ebenso bekanntlich verfügt der Klän in der Mehrzahl über Spieler, die bereits froh sind, sich im Charakterauswahl Menü nicht kritisch zu verklicken und den eigenen Main versehentlich zu löschen.

Schon im Vorfeld werden verschiedene Alternativen diskutiert, wie man sich idealerweise gegen die mit Mark of Death einhergehende Blasenschwäche vorbereiten sollte. Die Vorschläge reichen von Granufink schlucken bis Handtücher unterlegen. Ideale Voraussetzungen also, Teron Gorefiend niemals zu besiegen. Wäre da nicht der direkt aus “Verbotene Liebe” entstiegene Gutshofbesitzer, unser Polo spielende, Pullunder tragende Mathi, auch bekannt als Lügenbaron Münchi bzw nach eigener Aussage “der nette Kerl von nebenan”.

Ähnlich wie Mastakilla in der Aufgabe als Arkanresi Tank beim Asspromancer eine Aufgabe gefunden hat, die in perfektem Einklang mit seinen persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten liegt, so wurde dem netten Kerl von nebenan offenbar in die Wiege gelegt, Black Temple Geister so professionell zu kontrollieren, wie seinen RL Handlanger Jonathan. Nach mehreren Versuchen erwischen wir einen Try in dem Mathi dank Seelenstein insgesamt dreimal das Mark of Death erhält. Zu erwähnen, dass Gorefiend danach im Dreck liegt erscheint schon fast nebensächlich.

Direkt im Anschluß geht es zurück zum Shade of Akama. Beim zweiten Versuch des Tages perfektionieren wir den Umgang mit den Adds und als es schließlich gegen Akama selbst geht, bewegt sich dessen Lebensbalken so unfassbar rasant nach unten, dass ein Großteil der KLÄN-Raider im TS in hysterisches Gelächter und Gekreische ausbricht und noch Tage danach kaum etwas anderes herausbringt als “Boah, was ein Demmeeeeeetsch” und “geilster Firstkill ever, muhahahar, hihihi”.

Somit gelingen dem KLÄN zwei Server-Firstkills an einem Tag, während sich die Hordenkonkurrenz von Insurrection offenbar damit abmüht, Kael’Thas zwecks Attunements zu killen.

Nachdem wir am Montag einen ganzen Abend Kaz’Rogal beziehungsweise seine ekelhaften Trash Wellen üben fällt der Penner in der für den KLÄN typischen Art und Weise dann auch noch am Dienstag im First Try, so als wäre das alles überhaupt kein Problem.

05.09. bis 18.09. Reliquary of Timesink

In den kommenden zwei Wochen verschwenden wir mehrere Tage für Reliquary of Souls, welcher sich doch als schwerer erweist, als ursprünglich angenommen. Die in Phase 1 tankenden Schurken strapazieren regelmässig die Koronargefäße, in Phase 2 hakt es gewöhnlich beim Unterbrechen und Reflektieren und in Phase 3 fehlt es massiv an Damage.

Zumindest werden wir mit allen Bossen fertig, die wir zuvor auch schon gepackt haben mit Ausnahme von Kaz’rogal, für den jeweils keine Zeit bleibt. Trotz der Erfolge schwimmt der KLÄN jedoch nicht auf der perfekten Welle. Im Gegenteil. Oftmals sind wir mit unseren Setups am totalen Limit und müssen feststellen, dass wir für ROS eigentlich zu wenige Schurken in der Gilde haben. Zudem erschwert uns die Mimimi-Fraktion der Gilde mit permanenten Stimmungsschwankungen sowie ein paar Aufhörer und Pausierer jegliche funktionierende Planung.

Die logische Schlussfolgerung ist die Aufnahme weiterer Spieler, die natürlich wieder attuned werden müssen. Obwohl das zum einen die logische Konsequenz ist und zum anderen von höchstem allgemeinen Interesse meint nicht jeder, dass es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müsste hier mitzumachen.

19.09. bis 25.09. Attunement ist Krieg

Mit den Neuaufnahmen Jadeaffe, Lakodia, Claw und dem wiedergekehrten Skuff machen wir die Ochsentour und nehmen uns vor, an zwei Tagen SSC und TK zu clearen. Strategisch klug wird zur Aufrechterhaltung der Konzentration am ersten Tag gleich in beiden Instanzen gewütet und wider alle

Erwartungen aber dafür planmäßig nur Leo/Vashj sowie Kael stehengelassen.

Fast noch überraschender gehen diese Bosse am zweiten Tag ebenfalls zu Boden, wobei Neukrieger Claw uns mit überragendem Schildwall Einsatz bei Kael sogar noch den Arsch rettet während andere lieber kochendes Blut anschmeißen wenn der MT abraucht.

Danach bleibt sogar noch Zeit für Winterchill und Anetheron wobei im Kampf gegen letzteren die Nerven bis aufs äußerste strapaziert werden, als uns neben diversen Heilern auch noch Infernal-Tank Elbastron abraucht. Der tapfer kitendene Cumrock beschäftigt drei Infernals bis die verbleibenden 2 ½ Damagedealer den Boss tatsächlich noch wegbashen.

Im Black Temple gibt es nicht neues zu vermelden, ausser das ROS immer noch lebt. Ob man dass, was sich in Phase 3 abspielt, wirklich einen ernsthaften Try nennen kann ist die Frage.

Angesichts des schrecklichen ROS erscheinen die Trash Wellen in Mount Hyjal auf einmal wie ein all-inclusive Urlaub auf den Malediven. Zum Glück überraschen wir uns wieder einmal selbst mit einem Kaz’rogal Kill im ersten Try obwohl wir ihn nach dem Firstkill schon drei Wochen nicht mehr gesehen haben.

Da wir mit nur einem Mage im Raid absolut unterdimensioniertem CC für die Nekromanten zur Verfügung haben, machens wir uns daran, die ursprünglich für schwer befunden Wellen, die was vor Azgalor kommen in Angriff zu nehmen. Die stellen sich schnell als völlig überschätzt heraus und wir gelangen recht flott bis zum Boss selbst. Auf Grund der schon recht fortgeschrittenen Stunde vertagen wir aber dann doch den Kill auf den nächsten Tag.

Obwohl manche Raidmitglieder Seriendisconnects haben und wir gefühlte Stunden damit verplempern über die Tankposition und nebensächliche Geländedetails zu diskutieren, reicht die geballte KLÄN-Power aus, Azgalor über den Jordan zu schicken.

Die Frage, ob eine Posi auf der verlängerten Achse vom rechten Marterpfahl zum mittleren Spanischen Reiter beim Bunker besser sein könnte als die auf dem Scheitelpunkt der gedachten Kurve zwischen Thralls rechtem Ohr und dem vor 20 Minuten despawnten Kadaver des Nekromanten “hier rechts hinten” bleibt unbeantwortet.

Eine weitere Stunde verbringen wir mit der Bergung des Loots, da irgendein Spack nichts Besseres zu tun hat, als das Folgeevent anzustarten.

Völlig planlos finden anschließend die ersten Archimonde tries statt. Insgesamt wipen wir bereits dreimal vor dem ersten Pull.

26.09. bis 02.10. Dein Feind der Mitspieler

Der endlich aufgespielte Patch bereitet überraschend wenige Probleme und extrem geschmeidig dringt der KLÄN in Mount Hyjal bis zu Azgalor vor. Der beschert uns dann leider drei Wipes und die Erkenntnis, dass Farbenblindheit, Gichtfinger und Feuerregen schlecht zusammenpassen. Auf jeden Fall wird deutlich, dass die Charakterklasse Standheiler im Raid ähnliche Vor- und Nachteile hat wie der Fokustank.

Gemäß KLÄN Standardprozedere geht Azgalor beim nächsten Hyjal Besuch problemlos down und wir beenden den Abend noch mit Archimonde tries. Diesmal wipen wir immerhin erst nach dem Pull.

Am letzten Tag der ID steht zunächst der Raid auf der Kippe und kommt dann schließlich doch noch zustande. In den folgenden 22 Archimonde Tries erleben die Gebrüder Grimm ihr großes Revival. Besonders hoch im Kurs stehen die Geschichten vom kleinen Ruckler, das Märchen von der kaputten Träne und, ganz im Sinne von Hänsel und Gretel, die tragischen Einzelschicksale von 24/7 Spielern, die im Wald (von Terrokar) umherirren und ums Verrecken nicht den BG Eingang finden, wo sie sich die Ehre für ein Medaillon der Horde farmen könnten. So steht man denn schuldlos und dauergefeared wie anno dazumal Logrimoth im Feuer und headbangt mit den Schellen der Narrenkappe den Rhythmus für eine Cover Version von “Waipe Raid, waipe” frei nach Nero.

Natürlich kann der mächtige Archimonde nichts bis gar nichts. Blöderweise hat er aber immer 5-10 Verbündete, die er im Raid rekrutiert. Verbündete tragen keine Jeanshemden wie die Außerirdischen in Bad Taste aber man kann sie bereits am Satzbau identifizieren sobald man sie in Gespräche verwickelt. Grundsätzlich beginnen ihre lächerlichen Erklärungsversuche, warum man nun wieder 25 Leute eliminiert hat mit “aber”. Besonders beliebt sind: “Aber ich hab doch gedrückt”, “aber das Feuer kam von allen Seiten”, “aber ich wollte doch unverständlichesgefasel”. Unausgesprochen bleibt leider nur die einzig richtige Erkenntnis: “Aber ihr wisst doch, dass ich ein bisschen dumm bin”.

Nach ein paar Stunden geht offenbar Archimonde die Puste aus und er versagt auf ganzer Linie bei der Kontrolle seiner Minions. Es kratzt zwar doch Couto ab aber auch Archimonde. Anzumerken ist hier noch, dass in bester Ragnaros Tradition ca. 5 Überlebende den guten Archi unter Aufbietung der letzten Kräfte auf 10% bringen und ihm die Whisps schließlich den Rest geben.

03.10. bis 09.10. Time to say Bö Bö

Obse geht mitten in einem Azgalor Try im Hordelager für eine halbe Stunde ohne Ansage afk, was es uns sogar unmöglich macht, einen Ersatzmann in die Instanz zu holen. Daraufhin fällt er bei Elba in mittelschwere Ungnade, wird ein paar Mal nicht aufgestellt und verlässt ein paar Tage später die Gilde.

In der ID machen wir noch mal die Attunement Tour, zum Glück ähnlich erfolgreich wie beim letzten Mal und lösen damit Black Temple Tickets für Karos, Nolfi und Yoshi. Wenn man berücksichtigt, dass drei Monate später nur noch einer der drei überhaupt dabei ist, so ist das eine wirklich tolle Ausbeute.

Bei Azgalor wird zunächst wieder wie gewohnt rumgegimpt, Archimonde beschäftigt uns am nächsten Tag allerdings nur für 9 Tries.

Nachdem die Standardgegner im Black Temple aus dem Weg geräumt sind stellt sich der KLÄN nun doch dem furchterregenden Gurtogg Bloodboil, der anno dazumal so fürchterlich furchterregend schien, dass wir lieber zu ROS maschierten. Am ersten Tag, an dem wir uns ihm wirklich widmen, geht Bloodboil mit vollem Jokereinsatz down wie nichts.

Somit stehen wir gezwungenermaßen und dank unserer eigenen Unfähigkeit wieder da, wo wir vor Wochen schon einmal waren, dem mobgewordenen Klän-Alptraum Reliquary of Souls. Gehe zurück auf ROS, ziehe 1.000 G Repkosten ein.

10.10. bis 23.10. Return of the Killer Klän

Eine weitere Klänwoche zieht ins Land, in der wir mal gut mal schlecht das Vorgeplänkel vor ROS bezwingen, um uns dann wieder eine Klatsche abzuholen.

Mit Kandidaten wie Alpharius, die den kleinen aber feinen Unterschied zwischen vor und hinter dem Mob wahrscheinlich in diesem Spiel nicht mehr kapieren werden, sind frühzeitig die Combat Rezzes und Seelensteine knapp und der Encounter suckt mit jedem weiteren Try exponentiell mehr.

Eines Sonntags im Oktober kommt dann auf einmal eins zum anderen und nahezu mühelos gelingt das Unglaubliche, die Killerkugel liegt im Staub. Mit dem persönlichen Content-Blocker endlich am Boden geht der Klän in die totale Offensive und basht die trashige Schattenmutti und am nächsten Tag auch noch die vier anspruchsvolleren Pappnasen vom Illidari Council. Bei Illidan oben auf dem Dach sind einige der Qualen der letzten Wochen denn auch fast vergessen und wer richtig gepottet hat kann fast bis Area 52 schauen. Nur noch ein Boss und Sunwell ist noch in weiter Ferne. Wir bedauern eigentlich ein bisschen die Gilden, die das alles seit Monaten abfarmen.

01.11. bis 16.11. Expedition ins Tierreich

Nachdem unsere Suche nach Verstärkung grundsätzlich nur Mutanten, offensichtliche Schwachmaten und unterdurchschnittlich equipte Gelegenheitsspieler anzieht scheinen wir mit Elefant und seinem Kumpel Trollomano (oder andersrum) endlich mal wieder ein paar brauchbare Gestalten an Land gezogen zu haben. Beide behaupten heterosexuell zu sein, obwohl sie in einer WG wohnen. Nun ja, Patrick Lindner hat ja auch ein Adoptivkind, Schwamm drüber, da sind wir modern, da drücken wir auch mal ein Auge zu.

Auf jeden Fall verkraften sie erstmal die obligatorsichen Törööös und Benjamin Blümchen Scherze ohne die Fassung zu verlieren. Zudem haben wir ja bereits the real Elephant-Man Couto in unseren Reihen, dessen verzweifelte Versuche, die Nase frei zu kriegen besser von Kachelmann als Sturmtief angekündigt werden sollten.

Wir schaffen es jedenfalls alles zu schaffen, was wir vorher auch geschafft haben. Ein paar Illidan Tries gibt’s auch. Scheint gar nicht so schwer zu sein, der Penner.

Zudem transformiert bei Illidan angekommen Khazerak in “Der Meister”, ähnlich dem Death Knight des nächsten Add Ons (nur mächtiger) und nimmt die Huldigungen der normalen Spieler entgegen. Kann so noch irgendetwas schief gehen? Wenig überraschend lautet die Antwort natürlich: Natürlich!

Trotz der Anwesenheit von “Der Meister” und seinen mächtigen Buffs fällt immer mal wieder was aus, irgendein Encounter macht uns Probleme (immer wieder für eine komplette Abendgestaltung gut: Illidari Council) und genug Zeit für Illidan ist neben Hyjal und dem Rest von BT seltsamerweise nicht.

Die Tatsache, vor dem derzeitigen Endgegner zu stehen, führt im KLÄN nicht zu Ehrgeiz und totaler Motivation und so verplempern wir ein paar IDs ohne wirklich ernsthafte Anstalten zu machen, die Sache zu Ende zu bringen.

18.11. Der Fluch des Illidan

Irgendwie, im BT, irgendwann, ergibt sich fast zufällig ein eher notgedrungener Try, der, wenn man die Chronologie der Ereignisse in unseren News betrachtet, eigentlich nur in der Zwangsjacke hätte enden können. In dieser ultra-realistischen Lebens-Simulation namens WoW aber führt der totale Irrsinn geradewegs zum vorläufigen Endsieg.

Zunächst unbemerkt belegt uns Illidan im Moment seines ersten Ablebens noch mit finsterem Vincent-Raven-Voodoo. Der Fluch des Illidan: Bewirkt den Verlust des Verständnisses des Wortes “rechtzeitig”. Reduziert den Sprachschatz des Raidleiters auf das Wort “Arschloch” und macht ihn wechselweise zum Avatar Mortellizers oder Ovids. Bewirkt das Aussterben von Schattenpriestern. Führt dazu, dass betroffene Spieler den Sinn von WoW nicht mehr erkennen können. Wirkungsdauer: Mindestens bis Release 2.4.

Als Resultat des Fluchs verwandeln sich die in Folge geschehenden Dinge, die was geschehen, in eine diffuse, wabernde Masse, aus der nur wenige Höhepunkte herausragen.

So kann Snemeis sich z.B. besonders hervortun, in dem er den Pirate Speak für eine kurze Zeit im Klän etabliert. Bessessen vom totalitären Geist des Sluggler arrrt er im Gildenchat, Arrrr!

Erinnerungen an neue Spieler, die attuned werden, um dann wegzugehen, aufzuhören oder was auch immer sind glücklicherweise dank des Fluchs nur schemenhaft vorhanden.

Silk engagiert einen Privatdetektiv, der Naaikas Telefonnummer herausfindet. Seitdem kommt Silk jeden zweiten Samstag zusammen mit seiner geistesgestörten Freundin zum Kaffee trinken vorbei. Er trägt dabei eine Goofy Maske, um seinem Phantombild auf den Fahndungsplakaten des BKA nicht zu ähneln.

Blizzard’s Lootsystem gibt seine letzten Geheimnisse preis. Der T6 Loot ist weder abhängig von der ID, noch vom Raidleiter noch von der Stellung des Mondes sondern besteht aus nur drei Variablen, die miteinander kombiniert werden. Mit jeweils 16,666 % Warscheinlichkeit dropt entweder Krieger/Schamane/Jäger, Schamane/Jäger/Krieger, Jäger/Krieger/Schamane, Krieger/Jäger/Schamane, Schamane/Krieger/Jäger, Jäger/Schamane/Krieger.

So mancher denkt sich da: Junge, warum hast du nicht rerollt. Schau dir den Midir an, der hat sogar ein Fünft-Set. Und wie ich wieder ausschau, mit lächerlichen Items, den Aufwand ists nicht wert, hab noch blaue Hosen, und die grünen Stiefel, was mach ich nur verkehrt …

Nur gerüchteweise in den Loot Tables vorhanden sind das Rabenmount aus den Sethekk Hallen sowie das Tank Schild von Illidan.

Verabscheuungswürdige, wankelmütige Gesellen, die auf einmal nicht mehr heilen oder einen anderen Char spielen wollen werden in Form von Retri-Mathi und ex THdT Maintank Eulentrottel Damageboss in das Raidgeschehen integriert.

Yalane wird als Cumrock-Nachfolger verpflichtet und ist 2 Stunden nach Annahme des invites in die Gilde komplett mit T6 equipped.

Neue Erkenntnisse über die TV-Mechanik: Doktor House kommt jeden Tag. Vincent Raven ist ein Arakoa. Bro’Sis Ross muss sterben.

“Der Meister” stirbt in einem Karazhan Run geschätzte 18 Mal. Da es sich um den Meister handelt kann es nur Absicht sein.

Validor entwickelt im Excel die Weltformel. Hiermit kann vom Einfluss der Frösche in der Dampfkammer auf den Schattenschaden-Output bei Illidan bis zum Vorhandensein von Leben außerhalb des uns bekannten Universums alles berechnet werden. Einziger Nachteil des Weltformel Spreadsheets ist, dass selbst mit durchschnittlich 121 Keyboard-Haste-Rating die komplette Einwohnerschaft Österreichs für die nächsten 778,4562 Jahre die zur Berechnung notwendigen Eingaben machen müsste.

Naxx wird nur kurze Zeit nach den Firstkills der weltweit erfolgreichsten Gilden auch vom KLÄN gecleart.

BT und Hyjal zu clearen ist in 2 Tagen möglich. Manchmal. Sogar für den KLÄN. Meistens dauert es länger. Daran sind immer die Hexer schuld, weil sie besser rechnen als bannen können. So hat es uns ein Moonkin erklärt, das schon BWL geht.

Terrordar wird reicher nachdem Naline und Kelios hochprofessionell einen Zul Aman 4-Kisten-Run auf die Beine stellen, der bereits beim ersten Termin die schwierige Aufgabe mühelos meistert. Verschiedene Mitglieder dieser Gruppe werden anschließend auffallend oft im Alterac gesehen oder reiten auf einmal die Strecke von Shattrah zum Black Temple weil man so ein viel besseres Gefühl für die tatsächliche Entfernung bekommt.

Weitere Opfer von Illidan sind Geesus und Bartameus, die für immer oder nicht, man weiss es nicht genau, die Lust verlieren. Machts vorerst mal gut ihr Penner, auf hoffentlich bald.

Terrordar wird noch viel reicher als endlich Eraser die legendäre Kriegsgleve von Azzinoth schwingen kann.

Esa gibt mehrere 100g umsonst aus und kauft unzählige Gems für seine T6 Items. Leider muss er danach feststellen, dass T6 nur epische Gems akzeptiert und läuft anschließend ungesockelt herum.

Buck reist für 2 Wochen nach Japan und verspeist einen Walfisch, drei Hunde, acht Katzen und die letzten beiden Exemplare einer bis dato unbekannten und nun ausgestorbenen Spezies.

Neues aus der Apotheken Umschau: Naaika’s Fahrlehrer wird von seinen Ärzten für berufsunfähig erklärt nachdem er bei Tempo 125 aus dem Beifahrerfenster gesprungen ist. Draxe hat nach ihrer neuerlichen Oberweiten-Vergrößerung massive Rückenbeschwerden. Es hätte ja nicht gleich Modell Lollo Ferrari sein müssen.

Im Terrordar World of Poetrycraft Wettbewerb siegt das Gedicht: Der wind ist schnell aber nicht zusehn die sonne lacht wenn du mir hilfst.

Bereits im Vorfeld des Patches 2.4 wird unter Einsatz von Validors Weltformel errechnet, dass Brutalus vom Klän nur schaffbar ist, wenn die Variable Spielspass auf 0 gesetzt wird. Ansonsten sind die notwendigen dps-Werte nicht erreichbar.

18 Responses

  1. Danke für eure History!
    Ich wär in der firma grad fast vom Stuhl gefalln.

    Liebe Grüße,

    Belphega (Blutkessel/Lothar) aka Sancaria (Ex-Nathrezim bis BC)

  2. Einfach nur genial geschrieben, da werden Erinnerungen wach und ich hab lang nicht mehr soooo gelacht. Hätte auch unser Raid sein können. Irgendwie.

    Vielen Dank, jedenfalls, war echt eine Bereicherung!

  3. Schön zu lesen wie ihr euren Weg auf Terrordar gemacht habt! ;)

    Grüße von Nathrezim

    Red

  4. Ich war auf nathrezim ein fanboy von coKG und speziell ein Bewunderer vom MC-Eq von Execut, dem Tauren Jäger mit dem gepanzerten Kodo, welches damals schon 1k Gold kostete(100%). Der hat nach seiner ninja-aktion den char doch auch über ebay verkauft? Jedenfalls sehr spannend zu lesen! Danke für das festgehaltene Stück Gamekultur :)

  5. Ich habe WOW mit BC angefangen und seitdem auf dem Server Terrordar gespielt. Rückblickend betrachtet war es keine lebensnotwendige Entscheidung WOW zu zocken aber ich bereue es trotzdem nicht denn es waren auch viele wunderbare Erlebnisse dabei, die ich auf keinen Fall missen möchte.
    Ich erinnere mich immer wieder (gern) an bestimmte Spieler aus dem Spiel, mit denen man auch privat sofort was hätte anfangen können. Der KLÄN war und bleibt für mich DIE BESTE GILDE ever und das meine ich auch Realm übergreifend. Wer in der Lage ist solch wunderbare Zusammenstellungen wie auf dieser Seite zu bieten, der versteht nicht nur was vom Spiel an sich sondern weiß auch andere davon zu begeistern.
    Das ist in dieser Form einmalig!
    Ich habe lange überlegt, ob ich einen Kommi schreibe, aber ich lese mir Eure History immer mal wieder durch und lache jedesmal aufs Neue herzhaft ab ob der genialen Art zu schreiben und manchmal kullern halt auch Tränchen.
    Imho war der Untergang UNSERES Servers besiegelt, als die Gilde mit “U” beginnend auf den Realm transferierte.
    Ich bin der Meinung das jeder Server jeweils nur einer absoluten Topgilde als Heimat dienen sollte. Bei “For the Horde” und Co. ist das jedenfalls so. Ich hab neulich mal auf einem PVE-Server nen Spaßchar gebastelt und was sehe ich 2 Minuten nach dem Einloggen, die o. g. Gilde betreibt anscheinend auf allen Servern respektloses Channel 2 Recruitment. Ich persönlich halte davon nichts und habe auch noch nicht gehört, dass dies von EU führenden Gilden so praktiziert würde.
    Ok, sorry für das Abschweifen, ich danke allen die an dieser Seite Anteil haben, ich danke dem KLÄN für seine mich in Ehrfurcht versetzende Spielergemeinschaft und verbleibe mit besten Wünschen für das RL!

  6. Hey ho Klän…muss sagen…sehr geile History…hab mehrfach unterm Tisch gelegen xD
    Ich war viele Jahre auf Terrordar (Gilden: Kuss des Todes, In Death Embrace, Ascension, Exalted und meine eigene, dies nie zu etwas gebracht hat xD) aber nie bei Klän…aber genauso solche “kaputten” Spielergemeinschaften haben den Reiz in diesem Spiel ausgemacht xD Vielen Dank für die Erinnerungen daran^^

    MfG

    Bäumchen Azze

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