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Kein bisschen wahnsinnig

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Das Crusaders’ Coliseum ist weder besonders lustig noch besonders schwierig, dennoch gibt es den besonderen Spaß für den ganzen Raid: Tribute to Insanity. Jetzt möge man meinen, an Bossen nicht zu wipen die nicht besonders schwierig sind, dürfte im direkten Umkehrschluss ebenfalls keine größere Hürde darstellen – das tut es aber eben doch. Auch ohne großartiges Eigenverschulden wipen plötzliche Lag- und Disconnecteskapaden den Raid leider zuverlässiger als es einem lieb wäre, und wenn man dann vollkommen machtlos über die höhere Gewalt die es nicht so gut mit einem meint wieder eine ID in den Sand setzt, kann man letztlich leider nur mit den Schultern zucken und eine weitere Woche auf die nächste Chance warten. Immerhin haben wir es nun endlich geschafft, einen Raid ohne schlimmere Disconnects hinzubekommen, was dann schlussendlich in einem Run mit am Ende 50 noch übrigen Versuchen mündete. Lustiger wird die Instanz dadurch nicht, sonderliche Nerdscreams entlockt das den Mündern ebenso wenig, und obendrein ist “Grand Crusader” definitiv nicht der tollste Titel, den man bisher einheimsen konnte. Was bleibt? Tribute to Immortality (völlig absurd) und hoffentlich nicht mehr allzu viel Zeit bis ICC.

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Dezember 2, 2009 in Coliseum, Raids, WotLK

Wenig skillig, trotzdem Tribut

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Nach viel zu langer Zeit haben wir endlich auch in der heroischen 25er Variante des Kolosseums Anub’arak besiegen können. Traurigerweise muss man dazu sagen, dass wir die gerade einmal 50 Versuche pro ID die letzten paar Wochen eigentlich nie wirklich ausreizen konnten und am Dienstag abend teilweise noch 20 Versuche übrig hatten, die wir doch nicht verbrauchen konnten. Warum Ende September so eine gute Zeit zum “Urlauben” ist wird zwar keinem so richtig begreiflich, aber wenn man dann auch noch mit ein paar anderen Engpässen zu kämpfen hat fürchtet man sich mehr vor 50 Anub’arak Trys als davor, irgendwann einmal 50 Jahre alt zu werden. Im Zweifelsfalle trifft das auf das durchschnittliche KLÄN-Mitglied auch nicht zu, da der ständige Druck, Stress und das Getrolle aus dem Hintergrund die Lebenserwartung eines jeden Raiders auf knappe 30 absenken. Schlimmer noch ergeht es den Heilern wie auch denjenigen, die eigentlich nicht Heiler sind, aber es für eben diesen Kampf doch machen müssen und all jene, die wir lieber mit dem zweitklassig equippten Twink mitnahmen, weil das einfach sinnvoller war. Ohne Drms Vielseitigkeit und den guten Tommy wäre bei uns wohl Hopfen und Malz längst verloren.

Übrigens ist 5 Heiler auf 5 Targets zu verteilen selbst mit klarer Durchnummerierung doch komplizierter als man vielleicht denken möchte; absurderweise klappte es knapp 3 IDs lang nicht und heute dann direkt von Anfang an. Woher der plötzliche Wandel kam ist zwar noch ungeklärt, daran, dass Curo wieder “gesund” war kann es jedoch kaum gelegen haben. In jedem Falle kamen wir wie eigentlich immer konsequent in Phase 3, wirtschafteten ihn diesmal auch in stetig besser werdenden Versuchen immer weiter runter (und das, wo wir die letzten IDs meist nach 30 Sekunden in P3 mindestens eine Handvoll Leute an wirklich, wirklich penetrante Kälte verloren hatten), wipten irgendwann bei ungefähr 80k HP und killten ihn kurze Zeit danach mit 33 verbleibenden Trys. Dementsprechend ist das höhere Ziel wohl Tribute to Insanity, mit weiteren Anub Kills sind wir aber vielleicht auch schon zufrieden. Im schlimmsten Falle sind wir bei den Twins auch nach den bisher vergangenen Kills noch immer zu unfähig, die Kugeln ordentlich abzufangen und bauen auch so zwischendurch mal einen spaßigen Wipe ein.

P.S: Wir suchen atm ganz besonders einen DK und einen Heilshammy.

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Oktober 5, 2009 in Coliseum, Raids, WotLK

Tribut an den KLÄN und die Insanity

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Sanity ist ja seit Yogg-Saron bereits ein größeres Problem für uns, sofern Blizzard dann ein Achievement erstellt, in dessen Namen das komplette Gegenteil vorkommt, kann dies demnach für uns nur ein Kinderspiel darstellen. So wäre es auch fast letzte ID schon gelungen, jedoch stellte sich Anub’arak zu zehnt ohne allzu großes Vorwissen darüber, was dort nun passieren würde, als einigermaßen pfiffig heraus. Pfiffig war z.B., Anub’arak nicht wirklich zusammen mit den Adds zusammen tanken zu dürfen, was direkt den ersten von 50 Trys abzog. In jedem Falle war der Rest schnell heraus, nur die ID längst versaut. Diese ID klappte es dann direkt, auch wenn Gruppe #2 leider einen Pull vergeigte und den Spaß dann wohl nächste ID nachholen sollte. Traurigerweise noch dazu ist der Wolf aus der Kiste zwar erstaunlich groß, aber erstaunlich einzigartig; sollte man denn 10 Leute damit ausstatten wollen, muss man tatsächlich auch 10 mal den Tributrun schaffen. Wenig reizvoll, immerhin die Umhänge locken, letztlich ist Tribute to Insanity im 10er momentan bereits verhältnismäßig sehr leicht, wenn man sein Gear nicht aus der Tombola hat und es vielleicht auch noch halbwegs ausnutzen kann.

Obendrein haben wir heute übrigens recht problemfrei das 25er Heroic Coliseum bis einschließlich Twins freigeräumt ohne großartig Versuche zu verlieren und können diese ID fast noch den kompletten Stapel Trys an Anub’arak ausnutzen. Leider ist all der Anspruch, den man ansonsten scheinbar im kompletten restlichen Kolosseum nicht unterbringen wollte oder konnte irgendwie in eben diese Version von Anub’arak geflossen, weshalb die ungefähr von uns erwartete Lernkurve ein wenig seltsam aussieht:

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Wenn uns denn nicht grade göttliche Erleuchtung zuteil wird und sich der Spaß doch als leichter als vermutet herausstellt.

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September 10, 2009 in Coliseum, Raids, WotLK

Wieviel Heroic steckt im Coliseum?

Nachdem wir uns am Mittwoch quasi bloß der 10er Version widmeten latschten wir am Donnerstag dann mehr oder weniger direkt in die 25er und legten recht sang- und klanglos Northrend Beasts und Jaraxxus. Rein praktisch sind sowohl als auch immer noch zu einfach, im Vergleich zu den Faction Champions hinterher aber wenigstens nicht ach so fürchterlich langweilig. Großartig Trys verschwenden muss man hier dann dennoch nicht, dafür gibt es dann im Zweifelsfalle die Twin Valkyrs, die uns auf der Suche nach einer praktikablen Aufstellung doch einige Trys abknöpften, aber andererseits auch mit vollkommen wirren Taktikvorschlägen bereits am Donnerstag auf 7% gebracht wurden – verständlicherweise mit einem durchgecasteten Heal. Jedenfalls ist so wirklich schwer das alles nicht, dafür hat sich Blizzard dann aber den Anub’arak Hardmode ausgedacht, der nach wenigen Trys schon nach einem ganz anderen Format Boss aussieht.

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Im ersten Moment sieht Anub’arak so brachial getuned aus, dass man bei den Twin Valkyrs auch noch auf Kugeln von oben und unten achten müsste, um ungefähr auf den Schwierigkeitsgrad zu kommen. Wir haben zwar noch eine ganze Menge Trys übrig, allerdings will schon jetzt der ein oder andere lieber auf einen möglichen Nerf warten als wirklich an diesem Klotz rumzuprobieren. Umso trauriger für alle möglichen ilvl 258 T9 Tokens, die leider erst in der Kiste am Ende der Instanz droppen, damit die durchschnittliche Gilde ungefähr noch nächsten Frühling farmen darf – so denn nicht Icecrown vorher schon spielbar ist.

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September 6, 2009 in Coliseum, Raids, WotLK

Tolle neue Hardmodes

Nachdem wir heute recht flott mit 2 Gruppen Trial of the Crusader im 25er schafften und so schon einigermaßen Loot und Embleme unters Volk brachten, ging es hinterher mit ein paar mehr Grüppchen vorerst in die 10er Version zum Anspielen der Hardmodes im kleineren Maßstabe. Erstaunlicherweise fielen die ersten paar Bosse jeweils überragend einfach, sodass wir zumindest mit 2 Grüppchen tatsächlich kurz vorm Ende noch magische 50 Versuche übrig hatten – beste Ausgangsposition für Tribute to Insanity möchte man meinen – woran sollte man denn auch plötzlich scheitern, wenn man vorher doch so gut zurechtkam (sprich die Instanz outgearte). Tatsächlich wipten wir dann doch jeweils ein paar Mal an Anub’arak, sei’s nun, weil ein Tank nicht wirklich für alle Späße ausreicht, weil submergende Adds doch recht unangenehm sind, die Rationierung frostiger Flächen nicht jedem schmeckt und auch ansonsten schon ein wenig Feintuning angesagt ist. Ansonsten ist es natürlich fürs erste schon ein wenig unbefriedigend, die “neue” Instanz in so kurzer Zeit bewältigt zu haben, dennoch steht ja noch die 25er Heroic sowie Tribute to Insanity in beiden Fassungen vor uns.

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Wir suchen übrigens vielleicht einen Mage.

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September 3, 2009 in Coliseum, Raids, WotLK

40 Jahre älter, aber allein im Dunkeln

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Einst, da waren wir jung und knackig, unverbraucht und frisch; wir schauten mit großen, hoffnungsvollen Augen ins Leben und in die Zukunft. Dann kam zuerst WoW, später der KLÄN und anschließend auch noch perfekt passende Herausforderungen à la Heroic: Alone in the Darkness für gänzlich unpassende und unfähige menschliche Katastrophen wie uns. Auch nach dem Nerf gibt es soviele Gründe, weshalb man irgendwie krepieren kann, dass das Massensterben im besten Lemmings-Stil den ein oder anderen bereits nach kürzester Zeit in den Wahnsinn treibt. Während der ein oder andere um sein Leben besorgt sich wenigstens kurz vorm Tode noch Marke “AAAAAAAAAAH HILFE HIER ICH HOLT MICH AUS DEM CONSTRICTOR” noch bemerkbar macht (woraufhin allerdings 9 andere Personen längst im Brainroom sind, 9 weitere leicht verwirrt werden und der Rest sich grundsätzlich nicht für die lästigen Misttentakel interessiert), sterben viele andere fast unbemerkt vom Rest des Raids an den wirresten Ursachen. Plötzlich ist so gut wie jeder vom Constrictor direkt in den Death Ray geplumpst oder aus noch so weiter Entfernung direkt in den Crusher gefeart worden; im Zweifelsfalle haben die Marsmenschen Hand angelegt und einen direkt vor das haushohe Vernichtertentakel geportet. Dabei starben die meisten Leute leider in in der zweiten Phase, wo doch erst am Ende in Phase #3 der Spaß wirklich beginnt.

Besonders glänzen können hier Hunter. Des Einen Freud’ ist des andern Leid, nicht umsonst pflegen wir in unseren Twinkraids den Spruch “zum Glück spielt xy im Mainraid bloß Hunter”. Dummerweise machten wir mangels Ausweichmöglichkeiten eben unsere Jäger zur Schlüsselklasse, die uns zuverlässig die markierten Guardians aus dem Pulk ziehen sollten, idealerweise bevor diese in eben jenem Pulk explodierten. Wie nicht anders zu erwarten mündete das darin, dass wir ständig mindestens 2 von 3 möglichen Hots auf allen Mobs und bestenfalls auch Yogg Saron selbst hatten, dementsprechend eine Horde großer starker Wächter die alle vorhandenen Tanks und jeden sonst im Raid in Sekunden aus dem Leben beförderten. Wie im Märchen klappte das nach einigen vielen Trys dann plötzlich doch, leider versagten dann die Tanks. Letztlich hatten wir dann EINIGE VIELE Versuche, die in Phase 3 gut liefen, aber bei wenigen HP vor Ende des Kampfes woran auch immer scheiterten. Insgesamt ist der Kampf wohl immer noch verhältnismäßig schwierig (obgleich nicht zu vergleichen mit dem Spaß vor 3.2), wesentlich schwieriger als der Unfug den man Coliseum Normalmode nennt und genauso immer noch schwieriger als die aktuellen Hardmodes in Ulduar. Allerdings ist da auch nichts sonst mehr schwierig, wenn man mal von Freya+3 absehen mag, wo man viel lieber bunte Strahlen sehen möchte. Vielen Dank an alle, die sich den Titel leider nicht einstreichen konnten, Glückwunsch an Quyn, den zwar keiner mag, der aber trotzdem Mimirons Kopf fliegen darf und an alle, die sich jetzt mindestens 30 Jahre älter fühlen.

P.S: Wir suchen atm recht dringend 1-2 entsprechend equipte und mit Erfahrung gesegnete Schurken, gleichermaßen hätten wir ganz gerne je einen Resto Shamanen & Druiden.

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August 14, 2009 in Raids, Ulduar, WotLK