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Whisps, Archibald, KLÄN

In der Serie vollkommen bizarrer Firstkills seit Anbeginn allen Raidens im geschmolzenen Kern nimmt unser Archimonde-Firstkill zwar nicht zwingend den Spitzenplatz ein, steht aber dennoch hoch im Kurs.
Nach ungefähr rund 2 Tagen wert an Trys in denen man früh feststellte, dass der große Eredar grob gesagt nichts bis wenig konnte, starben wir in 90% aller Fälle allerdings auch bereits sehr früh an dem, was er nicht bis wenig konnte. Todesursachen waren zahlreich, bildeten aber mehr oder weniger ein Sammelsorium alter Kuriositäten; von Feuer links und rechts und über und unter mir, über Lags, Brainlags, Disconnects und die böse PvP-Insignie die man ja gar nicht haben brauch bis hin zu dem Erdbeben Morogrims und der seltenen Rot-Gelb-Sehschwäche gab es nichts was nicht Grund genug gewesen wäre um zu wipen.
Der Start am Dienstag war bereits verheißungsvoll: Der unzuverlässige Geesus glänzte mit Abwesenheit. Ersatz war allerdings schnell organisiert und es konnte zeitig daran gehen, Archimonde zu bekämpfen. So zeitig wie es anfing endete es auch wieder, da das grundsätzliche Spielverständnis nicht weit genug ging um festzuhalten, dass der Maintank zum Überleben Heilung benötigt. Wir hangelten uns so von Trys die verhältnismäßig gut waren über Trys die man grade mal so bezeichnen konnte da hinterher wieder gebufft werden musste bis zu einem vollkommen bizarren Kill, bei dem Couto bei etwa 20% noch krepierte. Die einsetzende Kettenreaktion zermürbte bereits den Raid, aber voll entschlossen konnte uns auch das nicht mehr aufhalten. Knappe 10% voller Angst und Bangen bis tatsächlich die Bubbles die letzten Überlebenden erreichten und die tapferen Whisps den Boss selbst für uns finishten. Danke Whisps, ohne euch hätten wir das nie geschafft!

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Oktober 2, 2007 in Mount Hyjal, Raids

Häschen in der/m Grube/nlord

Nachdem wir lange Zeit nicht einmal mehr Kaz’rogal legten da wir uns mehr oder weniger auf die gemarterten Seelen im Schwarzen Tempel konzentrieren wollten, machten wir uns gestern einmal mehr ins Hordelager am Berg Hyjal auf und halfen Thrall bei seiner epischen Schlacht gegen die Schergen der brennenden Legion.
Als Kaz’rogal bereits im ersten Versuch des gestrigen Tages ohne einen Verlust unsererseits umfiel, sah es eigentlich so aus, als hätten wir noch mehr als genug Zeit um uns Azgalor, den Grubenlord mit den verheißungsvollen ersten T6 Items, anzuschauen. Daraus wurde dann nichts. Während die Wellen bereits nach kurzer Zeit als relativ einfach abgetan wurden, machte uns unsere eigentliche Spezialität, das Trockenschwimmen, zu schaffen. Grundsätzlich war jegliche erdenkliche Position für Boss, Tank, Heiler, Damage und die restlichen 20 unfähigen Leute ohne Zweifel schlecht und sowieso vollkommen falsch. Das Einfangen der Doomguards funktionierte streckenweise so gut wie Clovis Mikrofon. Der Feuerregen schien unüberwindbar und überhaupt seie es ja unmöglich als normaler Mensch mit oftmals jenseits der 10000HP in vollgebufftem Zustand diese quasi instant-tötende Macht zu überleben.
Somit zogen wir gestern mit guten Trys, aber ohne neue Epics wieder ab. Frisch gestärkt ging es dann heute weiter. Unser Run sollte durch folgende Eigenschaften geprägt sein:

- jeder Spieler verpflichtet sich, innerhalb der 8 Wellen oder aber beim Boss selbst, mindestens einmal zu disconnecten.
- jeder Spieler verpflichtet sich außerdem, grundsätzlich nicht geistig an der Taktikbesprechung teilzunehmen. Heileinteilungen sind anzuzweifeln, auch wenn man diese nicht einmal gehört hat
- jeder Spieler verpflichtet sich weiterhin, die Position des Bosses, der Spieler, und der Blumensträuße im Nachtelflager zu kritisieren

Trotz all dieser Umstände gelang es uns dann doch überragenderweise im zweiten Versuch des Tages, dem Grubenlord seine Grube zu graben und ihn dorthin zu verbannen. Aufgrund übereifriger Eventstarter kam es hinterher sogar noch zu “Rambo 2″ – artigen Stealthmissionen in das von Infernals und sonstigem Gezeugs überrante Hordenlager, um Eraser mit letzter Kraft doch noch seine Handschuhe zuzuweisen. GZ!

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September 25, 2007 in Mount Hyjal, Raids

Kazzak v2

World of Warcraft hat sich seit Burning Crusade mehr und mehr zu einem guten Tee entwickelt – man kann ihn immer weiter neu aufbrühen und es schmeckt doch noch. So werden seit dem Beginn des Addons Unmengen an alten Item-, Gegner- und Höhlendesigns für die Erweiterung recycelt und nicht selten scheint man ein Déja-vû zu haben.
So ist es auch beim dritten Boss am Berg Hyjal, Kaz’rogal. Dieser heißt ähnlich wie Kazzak, sieht quasi identisch aus und die Fähigkeiten ähneln sich zumindest. Der ganze Kampf dauert einiges länger aber dafür werden auch mehr Leute in die Luft gesprengt was doch wesentlich mehr Action ins Treiben einbringt. Wenn dann noch Druiden in Katzenform Mana abgezogen bekommen welches sie eigentlich nicht haben und dann kurz vor Schluss am letzten Try des Abends noch alle Nahkämpfer mit lustigen Explosionen zerlegen ist man natürlich nicht wenig deprimiert, besonders wenn 80% der Versuche davor am Trash scheiterten und nicht am Boss selbst.
Wir ließen uns davon dann aber doch nicht zu sehr demotivieren und kamen heute frisch gestärkt mit leicht verändertem Setup in die Instanz. Der Kill stand in weiter Ferne – Bel, unser Firstkillgarant war nicht da – und als im ersten Anlauf die achte Welle plötzlich unerwartet den Raid dezimierte sah es so aus, als wäre unsere großartige Leistung bei den Wellen davor für die Katz gewesen. Doch der mutige verbliebene Rest tankte tapfer weiter, der tote Rest lief tapfer wieder in die Instanz, die tapferen Schurken lenkten den Bösewicht Kaz’rogal tapfer (wie auch sonst) ab und der stinkendfaule Rest blieb auf dem Boden liegen bis er gerezzt wurde. Diese Gesamtleistung würde ja an sich schon eine News verdienen, aber wir setzten noch einen drauf und zerlegten den Kazzak-Abklatsch alsgleich mit Hilfe des tapferen Thrall und seiner tapferen Tauren.

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September 4, 2007 in Mount Hyjal, Raids

Anetheron gebasht

Gestern konnten wir uns gegenüber dem Schreckenslord auf dem Berg Hyjal ja nach einigen wenigen Versuchen nicht durchsetzen, weshalb wir heute zurückkehrten. Damit es zu keinen Verwirrungen kommen konnte wurde streng nach Feng Shui ein optimaler Platz für jeden einzelnen Raidteilnehmer gesucht. Ausschlaggebende Kriterien waren natürlich

- optimaler Chi-Fluss gewährleistet
- Raidteilnehmer treten sich nicht auf die Beine
- Carrion Swarm trifft möglichst nicht den ganzen Raid auf einmal.

Die koordinatengenaue Zuweisung Einzelner zu ihren späteren Positionen dauerte zwar in etwa so lang wie der eigentliche Kampf inkl. der Wellen untoter Schädlinge, aber immerhin lief es dann nahezu optimal und bereits im ersten Anlauf erschreckten wir den Schreckenslord dann zu Tode. Nachdem einige KLÄN-Member allein beim Gedanken an vom Himmel fallende Infernals wieder Alpträume vom Prinzen bekommen hätte man den Bösewicht ohnehin nicht viel länger ertragen.
Als nächstes steht somit wohl oder übel Kaz’rogal auf dem Plan. Soweit wir bisher feststellen durften hat der zuständige Blizzard-Instanz-Designer hier leider die Schwierigkeit nun vollends vom Boss abgesaugt und auf die Wellen an Trashmobs davor extrahiert, was dementsprechend soviel Spaß macht wie eingewachsene Zehnagel auf die sich ein Pferd stellt.

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August 28, 2007 in Mount Hyjal, Raids

Winterchili

Nachdem wir bereits Kael’thas umgenietet hatten lag natürlich nahe, doch direkt nach Hyjal zu gehen um zu überprüfen, ob der chillige Winterchill wirklich so leicht war wie besagt.
Das war er natürlich nicht. Zumindest nicht für KLÄN! Beim ersten Versuch des Tages wipten wir bereits am Trash zuvor. Mit Fokustanken kennen wir uns zwar bestens aus, Damage zu fokussieren hingegen ist für uns wie das Weihwasser für den Teufel. In bester Kevin-allein-zu-Haus Manier konnte man einzelne Raidmitglieder beobachten, wie sie Hände an die Backen schlagend laut “Aaaaahhhhhhhhh” riefen und voller Panik im Kreis liefen als die schier unüberschaubare Masse an Gegner auf uns zurollte. Entsprechend zerlegte uns dann der Trash. Im nächsten Try konnten wir immerhin den lustigen Lich sehen, krepierten aber recht vorzüglich an dem nichts-verzeihenden Frostbolt des Todes. Aller guten Dinge sind drei und so zergten wir im finalen Versuch des Tages den wütenden Winterchill gen 0%. Das zum Ende hin nur noch eine Handvoll Leute dem Kampf beiwohnen konnten und zwischendurch sogar der Maintank sterben gelassen wurde sollte zwar besser nicht erwähnt werden, andererseits brachte das natürlich noch einmal ein wenig Spannung in den Ablauf und passt deshalb wie geschmiert in diese News, da über diesen ersten Boss Hyjals sonst nicht wirklich viel zu berichten wäre.

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August 20, 2007 in Mount Hyjal, Raids