Viertel nach gar nichts

Gestern konnten wir erfreulicherweise noch flott Elegon HC besiegen. Einmal mehr hatten wir zwar haufenweise Bäumchen in unseren Taschen, aber nicht die Muse um einen Screenshot mit den immer selben unphotogenen Leuten zu knipsen. Letztlich musste ohnehin nur Naaika frühzeitig ableben, damit der Boss endlich liegen konnte. Obendrein haben wir jetzt – freundlich ausgedrückt – gerade mal jene Bosse geschafft, deren Schwierigkeitsgrade grob zwischen Rolle vorwärts und Rolle rückwärts liegen. Rein theoretisch haben wir nun also ein Viertel der verfügbaren heroischen Bosse gelegt, rein praktisch waren die aber so fordernd wie Lucifron und es graust uns schon vor denen, die noch leben.

Womit wir beim nächsten Punkt wären: Abgesehen von innerer Gelassenheit, Erleuchtung und Antworten darauf, wie man den Weltfrieden herbeiführen kann, damit der Rest der Welt ähnlich harmonisch und entspannt sein kann wie wir, suchen wir auch 1-2 neue Spieler um unseren Raidkader zu verstärken. Am liebsten wären uns hierbei

  • heilende Monks
  • Schamanen (Elemental oder Enhancement)
  • evtl. ein Magier

Idealerweise sollten Bewerber die aktuellen Bosse wenigstens normal schon gesehen haben, an unseren 3 Raidtagen (Dienstag, Mittwoch, Sonntag) von 19 bis 23 Uhr uneingeschränkt raiden können und irgendwie in unser Beuteschema fallen.

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November 27, 2012 in MoP, Raids, Recruitment

Terrasse des endlosen Spaßes

Nachdem Heart of Fear uns tatsächlich jede Woche wieder Angst und Bange macht, ging von der Terrace of Endless Spring ein gewisser Druck aus. Würden wir uns wieder anstellen wie absolute Chaoten? Tagelang Trys vergeuden? Kein Gemüse auf unseren Feldern, aber schlechte Laune im Teamspeak säen?

Zum Glück weder noch, denn die Terrassen sind recht lustig und zumindest im normalen Langweilermode auch locker genug machbar, als dass selbst wir den Elite Protectors of the Endless ohne allzu arge Probleme ein Ende setzen können. Das bringt dann allerdings nicht einmal ein Achievement, trotzdem haben wir im Normalmode erstmal alles clear. Der Sha of Fear ist dabei rundum zu lang(weilig), belustigt 90% des Raides dennoch Try für Try, indem er irgendeinen unaufmerksamen Trottel aus dem Leben bläst. Ähnlich lustig ist nur der Trash vor Elegon, mit dessen Hilfe man afk-Leecher den Schacht unter dem Boss hinabkicken kann. Welcher Knecht so gemein ist und sich seinen Kameraden gegenüber so schelmisch aufführt, muss leider noch herausgefunden werden.
HC-mäßig ist dagegen kaum Progress zu erkennen; Gara’jal konnten wir allein aufgrund unseres jetzigen Gearüberschusses irgendwie niederzergen, für den Rest haben wir immer nur begrenzt Zeit, da uns hier und da immer mal wieder irgendein Schiedsrichter abspringt und uns so den Raidbetrieb erschwert. Im Prinzip suchen wir also auch noch Neuzugänge, können uns aber nicht wirklich darauf einigen, was und wen wir noch ertragen könnten. Obendrein vergessen wir ständig, Bäume für Killscreens zu züchten und halten deshalb nicht bildlich fest, was wir gerade tolles umgelegt haben.

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November 26, 2012 in MoP, Raids

Alles ist schlecht, alles und alle

… und teilweise ist es im KLÄN sogar noch darüber hinaus schlecht. Wenn das Maximum an Schlechtigkeit schon erreicht scheint, setzen wir dem noch die Krone auf. In Heart of Fear muss man also jeden Boss etwa 3 dutzend mal die Hände vorm Gesicht zusammenschlagen, mit steigender Tryzahl entsprechend ein wenig härter. So ein manch ein Glaskinn ist dabei schon zerbrochen, in den seltensten Fällen aber die Bosse. Ein kurzer Abriss der Unfähigkeit:

Imperial Vizier Zor’lok

Mit Zor’lok steigen Volltrottel wie wir noch verhältnismäßig lässig in den HoF-Raidbetrieb ein. Attenuation sieht bei uns vielleicht hin und wieder ein wenig actionreicher aus als anderswo und Force & Verve bringt vielleicht auch öfter mal wen um, aber was will man machen, wenn Kelios z.B. immer noch quasi-grün equippt ist, weil bei uns vorrangig schwere Rüstung in allen Formen und Farben droppt.

Blade Lord Ta’yak

Lanoos persönlicher Endboss der Instanz ist schnell gemacht, wenn man nicht wie ein echter Bro Unseen Strikes ganz alleine abfangen will oder den Hindernisslauf gen Ende ständig nur von der falschen Seite des Raumes sehen kann. Fackelträgerkönig Lanoo, der nach eigenen Angaben den berüchtigten Fackellauf bei den August Celestials in Rekordzeit und im ersten Versuch schafft, fällt hier leider ein wenig aus dem Raster – vermutlich wegen Pech. Neueste Strategien sehen vor, Lanoo einfach in Phase 2 direkt stehen zu lassen, damit er schon korrekt steht, sobald Ta’yak die Seite wechselt. Heiler die ihn bis dahin am Leben halten können haben wir auch mindestens 4.

Garalon

Jetzt wird es langsam interessant! Vor allem aber wird es meist extrem knapp und eng. Eng schon, weil wir mit Pheromonen nur allzu gerne die Mona Lisa nachzumalen versuchen und hinterher plötzlich nur noch ein passierbares Nadelör zum Kiten haben. Knapp natürlich, weil der Enrage hier unser bester Freund ist. Überhaupt sehen wir Enrage ab hier mit einer Regelmäßigkeit, mit der Valkas vielleicht seine 20 Großväter sehen sollte, damit er sich deren Geburtstage merken kann. Überraschend wegen eines Geburtstages verhindert zu sein geschieht leider wesentlich öfter als ein rundum erfolgreiches Bestreiten dieses Kampfes, wipen wir doch öfter in niedrigprozentigen Bereichen als es einem – besonders hier – lieb wäre. Der Fun Lord ist Garalon ja nun leider definitiv nicht.

Wind Lord Mel’jarak

CC statt Damage? Kann im KLÄN nicht funktionieren! Wenn man nun möglichst mit dem Rücken seinem aus dem Kampfgeschehen genommenen Add zugewandt steht und 5 Sekunden nach Ablauf des Stuns feststellt, dass man jetzt plötzlich geschlagen wird, dann “Starrköpfige Verwurzelung” auf sich selbst wirkt, die Zähne zusammenbeißt und weiter in den Boss dealt, während der Tank 2 Fußballfelder weiter das Spektakel mit ansehen muss, hat den Kampf kläntauglich gemacht. Ganz besonderer Spaß jedoch ist das Whirling Blade aka der Schwerterang. Was ist besser als ein Schwert als Boomerang? Jemand, der diesem nicht ausweicht. Wenn das Konstrukt mit der Geschwindigkeit einer Dampfwalze im Sparmodus auf einen Auserwählten zufliegt, dann hat dieser Auserwählte im KLÄN besonders großes Glück, da er dem Kampf nicht mehr so lang beiwohnen muss. Zu aller Überraschung klappte immerhin das Spiel mit den Windbomben, dafür scheiterte es wieder ein paar Mal am Enrage. Solange Damagepate Don Banzy mit stumpfen und unsoliden Klappmessern der Kuchenblechmafia spielen muss, ist leider auch nicht mehr drin.

Amber-Shaper Un’sok

Man könnte ihn auch Enttäuschungsformer Un’sok nennen. Wenn selbst der ehemalige Petboss Mathi, welcher noch heute von grandiosen Leistungen bei Gorefiend zehren kann, hier sein Konstrukt nicht vernünftig bedienen kann, an jeder denkbaren Explosion scheitert und es zu guter letzt irgendwo in seinem Kopf explodiert – wer kann es dann im KLÄN? Im Zweifelsfalle niemand, weshalb wir fast nie mehr als den normalen Schaden machen, obwohl man eigentlich den Boss und seine Monströsität total toll debuffen kann und anschließend mächtigen Hordendamage in den Boss liefert, womit jede Gümmeltruppe dann auch halb so viel Zeit benötigen dürfte wie wir. Dafür haben wir dann ein paar Stunden Spaß, in denen jeder einmal Indiana Jones spielen kann und früher oder später wie der große Entdecker schlechthin erkundet, was sein Konstrukt denn nun genau kann und was man damit so tolles machen muss. Fürchtete man sich früher in Petkämpfen nur vor Einzelpersonen, so ist hier die komplette Gilde der Feind:

  • Garantien, aus seinem Konstrukt auch wieder lebend herauszukommen, gibt es nicht.
  • Strahlen werden mit Vorliebe durch andere Spieler gekitet.
  • Am besten steht man immer auf einem Haufen, damit der geworfene Tank nicht nur einen armen Trottel stunnt.
  • Wenn du nicht weißt, was du wann wie unterbrechen kannst, dann ist nur folgerichtig, dass du es nicht tun brauchst.

So stellen wir uns hier dann jeden Try noch ein wenig mehr an wie bernsteinfarbene Höhlenmenschen. Immerhin findet sich dann nach jedem Try ein Oberhöhlenmensch, der erkannt haben will, wie man nun Feuer macht. Feuer macht man hier zumeist, indem man eine von vier Tasten drückt, die Komplexität ist also etwa im Rahmen von Vanilla WoW – leider zuviel für den KLÄN. Der Kill selbst ist an Erstaunlichkeit kaum zu übertreffen, waren doch nicht nur wir alle, sondern auch der Boss selbst tot. Dafür mussten wir sogar nur 2 mal in die letzte Phase kommen, wobei wir hier wiederum feststellen mussten, dass wir dies vermutlich – so beschissen und unsinnig wie wir spielten – nie wieder schaffen werden und somit am besten für alle Ewigkeit einen großen Bogen um die kompletten Dread Wastes machen sollten. Wenn etwas ungefähr so schwierig ist wie Butterbrote zu schmieren, dann lassen sich im Falle des Scheiterns auch kaum noch aufmunternde Worte finden.

Grand Empress Shek’zeer

Immerhin kann man froh sein, dass wir sie überhaupt nur sehen konnten; gerechnet hat selbst hier vermutlich niemand so richtig damit. Mit 3 Raidtagen ist man realistisch betrachtet bei demnächst sage und schreibe 16 Bossen auch arg limitiert, obwohl man ja paradoxerweise ach so viele Möglichkeiten hat. Leider muss man einen Spagat zwischen “überhaupt clearen, was man bisher geschafft hat” und “auch schaffen, was noch nicht geschafft wurde” hinbekommen (schwierig, da wir weder gelenkig genug für Spagate sind noch irgendetwas schaffen). Wenn man nun nicht Beta gespielt hat, in Sachen Intelligenz eher unbeteiligt bis außenstehend ist und wem für Guides die Fähigkeit des Lesens oder in Zeiten von Youtube auch gerne des aufmerksamen Zuschauens fehlt, der kommt im Zweifelsfalle dann in den KLÄN und wiped in bester Gesellschaft so einen dieser drei Abende lang. Am Ende kristallisieren sich dann trotzdem noch Leute heraus, die dann immerhin freiwillig zugeben, dass sie die letzte Phase eigentlich genau gar nicht verstanden haben, aber doch irgendwie wie durch Gotteshand gelenkt bis zum Ende überleben konnten, sodass wir mit viel Glück und genau keinem Verstand nicht einmal eine handvoll Versuche in die letzte Phase schaffen mussten um den Kill zu erringen. Würden in Deutschland nur halb soviele Personen fälschlicherweise ins Gefängniss gesperrt wie wir auf unserem Weg dahin die falschen Mobs in die Fallen packten, so müssten wir vermutlich alle hinter schwedischen Gardinen spielen. Selbst Valkas Opa müsste dann hinter schwedischen Gardinen Geburtstag feiern und Claus müsste nie wieder seine Schwester vom Bahnhof abholen, da sie Knastinsasse wäre. Und er auch.
Ansonsten gibt es natürlich noch genug Gründe um zu sterben. Explodierende Dissonanzfelder sind im KLÄN z.B. sehr, sehr hart und sehr, sehr schlecht. Wie alles eigentlich, außer Pet Battles.

Pet Battles und Bäume. Wer braucht schon Spirits of Harmony?!

Zum Glück bringt die existenzielle Zeitarmut mit sich, dass wir gar nicht genug Möglichkeiten haben, an Hardmodes zu scheitern. Im KLÄN 3.0 ist alles hart. Alles, und noch viel mehr.

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November 14, 2012 in MoP, Raids

Feng Shui

“Ziel des Feng Shui ist eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden soll.” Grundlegende Probleme die hier dem KLÄN aufwarten:

  1. was im Allgemeinen gilt, gilt selten für den KLÄN
  2. selbst Tine Wittler würde sich weigern, unsere Behausungen als “Wohn- und Lebensräume” zu bezeichnen
  3. Harmonie ist grundlegend jedem bis auf elba fremd. Angeblich lebte er ein Jahr in den Bergen und fuhr mit dem Rad gegen Brückenpfeiler
  4. Grundsätzlich gibt es im KLÄN keine Menschen, nur Affen und schlimmer

Zum Glück belästigt einen Feng dann doch erfreulich wenig damit. Überhaupt belästigt Feng den geneigten MoP-Raider recht wenig, womit wir so langsam auch ein wenig den guten alten “In the Mountains…” oder “We’re sitting ducks up here!” Zeiten hinterhertrauern. Hoffentlich baut Blizzard endlich wieder mehr RP in die Instanzen ein, damit wir weniger Zeit mit Killen & Looten verschwenden müssen und viel mehr über die lustige Welt der Pandaren erfahren können. Bis dahin wird Mathi leider wohl ein wenig bereuen, dass er doch wieder bei uns spielt und nicht auf einem total tollen PVE-RP Server bei einer echt freundlichen Gilde mit total hilfsbereiten Mitgliedern, die auch einfach mal so miteinander Spaß haben können und so, ach du.


Außerdem sollte Blizzard die Bäumchen buffen. 3 Minuten CD auf einen Baum? Wir hatten so große Pläne!”

Damit stünden wir dann vor Boss #3, rein praktisch stehen wir aber jede Woche erstmal wieder vor den Stone Guards und werden – ganz wie man es von den Königen der Vollidioten erwartet – von jeder neuen Kombination völlig überfordert und wipen dann erstmal unsere liebe Zeit. Das führt dann zu übersteigerter Versagermentalität und völlig deprimierenden Aussagen à la “Hoffentlich kriegen wir überhaupt irgendwas down, sonst quitte ich WoW” vor Raidstart, da man eigentlich nur damit rechnet, gleich den ersten Raum wieder bis unter die Decke mit Leichen zu pflastern. Großer Plan fürs nächste ist ansonsten Garajal. Wir stapeln wie immer tief und rechnen mit einem erfolgreichen Kill (mit mindestens einem noch lebenden KLÄN-Member sobald der miese Troll umfällt) spätestens im April. Ansonsten zerfraß uns der Enrage nach ersten Trys gefühlt bei noch 90 verbleibenden Prozent Boss-HP, das Ende ist also nahe.

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Oktober 29, 2012 in MoP, Raids

Verstehen und versteinern

Und manchmal auch gepflegt offline bleiben. Nachdem wir die heroischen Steinwachen zu Sand verarbeitet hatten und halbwegs brauchbar an Feng unsere wertvolle Zeit vergeudeten, ärgerte Anetheron Kameraden Kieselkinn und Dunkelstein mit einer kurzen Zwangspause. Das brachte uns immerhin die erste Pause zum Wasserlassen seit Hydross und erfreute zumindest Mathi. Darüber hinaus bringen uns Pausen generell noch weniger als Verlängerungen von Raidzeit; meist stehen wir danach nur mit noch mehr Idiotie vorm Boss. Kurzum: Für Feng reichte es heute leider nicht.

Halb so schlimm, wer eh schon so weitab vom Schlag ist wie wir momentan, den macht sowas auch nicht mehr heiß. Immerhin reichte es ja für die Stone Guards, die wirklich, wirklich schwierig sind, mit Sicherheit der schwierigste Boss, den wir bisher in diesem Addon heroisch gelegt haben. Soviel dazu. Immerhin hinterlassen die 3 Hündchen einen erkenntnisreichen Raid:

  • Taunten ist hart
  • Laufen ist hart
  • Nicht in Zeug drinstehen ist hart
  • Das Leben ist hart
  • Zähne sind nicht so hart wie man denkt, Zahnschmerzen schon
  • Elbas Lootausbeute ist seit Transfer auf Anetheron um etwa 500% gestiegen

Insgesamt fehlt diesem Encounter aber doch der gewisse “Aha!” Moment. Stuns alle 3 Sekunden die den Spieler in einen Hundehaufen verwandeln, der anschließend Bomberman-Style explodiert – es sei denn, man rammt ihn vorher mit umherrollenden Gurkengläsern – wären sicherlich auch in Blizzards Interesse. Oder man ersetzt die Hunde durch Drachen, die – Überraschung! – fearen und mit dem Schwanz stunnen können, außerdem brauchen sie natürlich einen massiven Cleave und irgendeinen üblen Atem, dem allerhöchstens Don Banzy aka der Wurstbaron Parolie bieten könnte. Von der ersten Begnung der ersten Raidinstanz in Mistige Dailyquests, Dailyquests everywhere of Pandaria sollte man allerdings wohl auch nicht zuviel erwarten.


Awwww yeah, für den nächsten Killscreen pflanzen wir einen ganzen Garten voller Bäume

Gnade dem, der es schafft, noch hässlicheres Transmogrifikationsequipment als Elenore zusammenzustellen. Der Preis für das unansehnlichste KLÄN-Mitglied des Monats geht auf jeden Fall an ihn. Mal sehen, ob wir diese ID noch Feng schaffen – uns Supercasuals bleibt ja nur noch ein Raidtag, nachdem wir vergangenen Mittwoch die Stone Guards noch unfähiger als die allerersten Höhlenmenschen angingen. Noch öfter “HILFE, HILFE” oder “ICH KANN NICHT, ICH BIN IN KETTEN” hört nicht einmal die Polizei am Kiez und unsere Arbeit an den Kacheln im Raum ist auch auf bestem deutschen Handwerkerniveau.

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Oktober 22, 2012 in MoP, Raids

Jede Menge Spaß

Im Zuge unserer kürzlich begonnenen Gruppentherapie auf Anetheron lernen wir momentan, alle Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Die Blumen, die Bienen, die Mogu’shan Overlords, die nicht mehr existenten Warteschlangen und was nicht sonst alles. Seit dem Transfer hinfort von Blackrock kann man sich tatsächlich wieder erlauben, auch unter der Woche Dailys zu questen, ohne sich dafür extra Urlaub zu nehmen. Auch ansonsten ist Anetheron wohl ein ganz angenehmer Server, aber letztlich sind wir ohnehin schon zufrieden solang wir nur einloggen können und der Lag nicht in Wochen gemessen wird.
Da wir ja auf Blackrock letzte ID angesichts der Einlogschwierigkeiten (Warteschlangen vom Ausmaße der kompletten Hamburger Bevölkerung) nur einen Tag eher mau raiden konnten mussten wir “leider” diese ID erst noch Elegon und Will of the Emperor beseitigen, ehe wir uns an Hardmodes machen können. Gesagt getan, ab in die Instanz und direkt an den Steinwächtern wipen wie die allerletzten Vollidioten. Erkenntnisse:

  • Claus braucht mehr Zeit um den Boss zu verstehen als normale Menschen um Chinesisch zu erlernen
  • Für Rentner im Geiste wie uns hätte man den Boss auch ruhig an späterer Stelle in die Instanz stellen können
  • Leider hätten dann auch die anderen Bosse weiter zurück rutschen müssen.

Trotzdem war bis Elegon alles wie erhofft mehr oder weniger Formsache. Das passte auch gut in unser abendliches Programm, denn wir konkurrierten quasi direkt mit Felix Baumgartners Sprung aus 39km Höhe, nur eben spektakulärer. Die Dramatik, mit der jemand wie Lanaa ins Loch fallen kann, nur um noch einen Celestial Boss auf seine Liste zu packen, bei dem er sich einen mehr als groben Schnitzer geleistet hat, ist unvergleichlich. Damit dann auch noch den letzten Versuch des Abends abzuschließen ist definitiv ganz großes Kino. In allerletzter Instanz suckte aber doch nur unser DPS und heute mit einem Heiler weniger gestaltete sich der Spaß mehr oder weniger als Lapalie. Ab zum vermeintlichen Endgegner der Instanz, die Könige Dodgealot und Weichmiraus. Nur im KLÄN findet man ein Dutzend Leute, die so schlecht mit AoE Effekten umgehen können, dass selbst Lemminge die Vorderpfoten überm Kopf zusammenschlagen. An Repetition ist der Encounter zwar schwerlich zu übertreffen, das bringt allerdings rein gar nichts bei völlig lernunwilligen Fachidioten wie unsere Gurkentruppe sie stellt. Die “100 Gold für den ersten Melee, der einen Opportunistic Strike vollführt” bleiben auch in der Gildenkasse und müssen vermutlich bis zum nächsten Raid verzehnfacht werden, damit jemand den Anreiz sieht und sich vielleicht überwindet, doch einmal mehr als 2% seiner Hirnmasse für dieses Spiel aufzuwenden. Darüber hinaus sind das wahrscheinlich die uneinprägsamsten Endbosse einer Instanz im ganzen Spiel und überhaupt stellt sich nach Mogu’shan Vault stärker als je zuvor das Gefühl ein, man wäre wirklich nur so durchgelaufen und hätte eigentlich – von einer Handvoll Epics abgesehen – nichts Positives aus dieser Instanz holen können.

Ansonsten: Durchaus recht kurzweilig, irgendwie trotzdem doof, Loots scheiße, Ruffarmen auch, wenigstens hassen wir uns nur geringfügig mehr als zuvor – alles wie immer quasi. Nächste Woche geht’s somit notgedrungen HCs farmen, mal sehen was dabei rumkommt.

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Oktober 15, 2012 in MoP, Raids