40 Jahre älter, aber allein im Dunkeln

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Einst, da waren wir jung und knackig, unverbraucht und frisch; wir schauten mit großen, hoffnungsvollen Augen ins Leben und in die Zukunft. Dann kam zuerst WoW, später der KLÄN und anschließend auch noch perfekt passende Herausforderungen à la Heroic: Alone in the Darkness für gänzlich unpassende und unfähige menschliche Katastrophen wie uns. Auch nach dem Nerf gibt es soviele Gründe, weshalb man irgendwie krepieren kann, dass das Massensterben im besten Lemmings-Stil den ein oder anderen bereits nach kürzester Zeit in den Wahnsinn treibt. Während der ein oder andere um sein Leben besorgt sich wenigstens kurz vorm Tode noch Marke “AAAAAAAAAAH HILFE HIER ICH HOLT MICH AUS DEM CONSTRICTOR” noch bemerkbar macht (woraufhin allerdings 9 andere Personen längst im Brainroom sind, 9 weitere leicht verwirrt werden und der Rest sich grundsätzlich nicht für die lästigen Misttentakel interessiert), sterben viele andere fast unbemerkt vom Rest des Raids an den wirresten Ursachen. Plötzlich ist so gut wie jeder vom Constrictor direkt in den Death Ray geplumpst oder aus noch so weiter Entfernung direkt in den Crusher gefeart worden; im Zweifelsfalle haben die Marsmenschen Hand angelegt und einen direkt vor das haushohe Vernichtertentakel geportet. Dabei starben die meisten Leute leider in in der zweiten Phase, wo doch erst am Ende in Phase #3 der Spaß wirklich beginnt.

Besonders glänzen können hier Hunter. Des Einen Freud’ ist des andern Leid, nicht umsonst pflegen wir in unseren Twinkraids den Spruch “zum Glück spielt xy im Mainraid bloß Hunter”. Dummerweise machten wir mangels Ausweichmöglichkeiten eben unsere Jäger zur Schlüsselklasse, die uns zuverlässig die markierten Guardians aus dem Pulk ziehen sollten, idealerweise bevor diese in eben jenem Pulk explodierten. Wie nicht anders zu erwarten mündete das darin, dass wir ständig mindestens 2 von 3 möglichen Hots auf allen Mobs und bestenfalls auch Yogg Saron selbst hatten, dementsprechend eine Horde großer starker Wächter die alle vorhandenen Tanks und jeden sonst im Raid in Sekunden aus dem Leben beförderten. Wie im Märchen klappte das nach einigen vielen Trys dann plötzlich doch, leider versagten dann die Tanks. Letztlich hatten wir dann EINIGE VIELE Versuche, die in Phase 3 gut liefen, aber bei wenigen HP vor Ende des Kampfes woran auch immer scheiterten. Insgesamt ist der Kampf wohl immer noch verhältnismäßig schwierig (obgleich nicht zu vergleichen mit dem Spaß vor 3.2), wesentlich schwieriger als der Unfug den man Coliseum Normalmode nennt und genauso immer noch schwieriger als die aktuellen Hardmodes in Ulduar. Allerdings ist da auch nichts sonst mehr schwierig, wenn man mal von Freya+3 absehen mag, wo man viel lieber bunte Strahlen sehen möchte. Vielen Dank an alle, die sich den Titel leider nicht einstreichen konnten, Glückwunsch an Quyn, den zwar keiner mag, der aber trotzdem Mimirons Kopf fliegen darf und an alle, die sich jetzt mindestens 30 Jahre älter fühlen.

P.S: Wir suchen atm recht dringend 1-2 entsprechend equipte und mit Erfahrung gesegnete Schurken, gleichermaßen hätten wir ganz gerne je einen Resto Shamanen & Druiden.

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August 14, 2009 in Raids, Ulduar, WotLK

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