Es ist schon ein wenig her, seitdem wir das erste Mal Kael’thas bezwungen haben. Wie bekannt ermöglichte dies präzise 25 Leuten den Zugang zum Berg Hyjal. Hier musste man einen Zwischenstopp einlegen, sofern man auch den schwarzen Tempel besichtigen wollte. Da wir zweifelsohne das unfähigste und itemgeilste Pack im ganzen Realmpool sind, wollen wir dies natürlich mehr als alles andere, jedoch war die Prequestreihe dermaßen komplex, dass nur etwa 2/3 des Hyjal-Raides anschließend wirklich in den Tempel hätten gehen können. Besonders Bel hatte bereits eine zwischenmenschliche Beziehung zu seiner Verkleidung für Al’ar aufgebaut und wollte sich unter keinen Umständen von dieser trennen.
Wie dem auch sei, 2 weitere Kael’thas Kills später hatten wir genug Spieler um endlich zu Illidans Schergen vorzustoßen. Der Gang durch den Instanzeingang führt zu 90% zu folgender Reaktion: “Juhu endlich der schwarze Tempel, nicht mehr dumme Nagas und Blutelfen woohoo!”. 10 Meter weiter holt einen die bittere Realität dann leider wieder ein und alle Hoffnung muss sofort fallen gelassen werden, endlich andere Mistviecher umzuknüppeln. Immerhin gestaltet sich der Trash als äußerst einfach und damit recht motivierend, besonders gegenüber dem Nazitrash from Hell welcher einen in Hyjal überrennt. Zumal gibt es hier Ruf, Gold und vor allem Epix, weshalb sogar Trashgruppen die vollkommen isoliert stehen noch jemanden finden der sie uuuunbedingt pullen möchte. Stellenweise evaded der Trash so oft, dass Enan wünschte, er könne ähnlich viele Wörter in einem Satz verständlich mit seinem Mikrofon einfangen.
Wie dem auch sei, unser erster großer Gegner hier war der Kriegsfürst Naj’entus. Dieser mutierte Muschelnaga wirft allerhand Schaden um sich. Trotz hohem Damageoutput sollte man sich nicht davon täuschen lassen, dass es sich hier um nicht mehr als einen widerwärtigen Pala handelt, der sich allminütlich in eine dicke Wasserblase packt und dann heilt. Starben wir bei unseren ersten Versuchen letzte ID relativ schnell an dem vollkommen überzogenen Schaden, schafften es unsere Heiler heute merkwürdigerweise vergleichsweise problemfrei, den gesamten Raid vorm sicheren Tod zu bewahren. Allein Nergazul schaffte es, im zweiten und erfolgreichen Versuch des Tages seine engelshafte Gestalt zur Schau zu stellen. Der Schlüssel zum Erfolg sind hierbei ganz einfach viel HP, da besonders Priester im Urmondstoffset die weniger Leben haben als ihr Pet Egbert im Prinzip schon tot sind wenn sie der Boss schief anschaut.
